Therapeutisch wertvoll: Golden Retriever Nanna mit Lehrerin und Initiatorin Martina Stelberg, hier mit den Schülern Ian (10) und Amin (12).
© Roland Keusch

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rga-online – 26. Juni 2018

Remscheider Schulpreis

Nanna öffnet Kindern Türen

2. Preis, weiterführende Schulen: Heinrich-Neumann-Schule.

Nanna ist mehr als nur ein Hund. Nanna ist Therapie. Die ausgebildete Schultherapiehündin besucht regelmäßig mit Frauchen und Lehrerin Martina Stelberg das Clearingcenter der Jugendhilfe Bergisch Land. Viele der Kinder und Jugendlichen, die hier untergebracht sind, kommen aus belasteten Situationen.

„Nanna ist dort so etwas wie ein psychologischer Türöffner“, sagt Christian Knies, Leiter der Heinrich-Neumann-Schule. Der dreijährige Golden Retriever lässt sich nämlich nur von den Schülern etwas befehlen, die genaue Kommandos geben, ruhig bleiben und ihr mit ihrer Körperhaltung signalisieren: Ich habe das Sagen.

Dieses Training der Körpersprache gefiel auch der Schulpreis-Jury so gut, dass die Schule dafür den zweiten Preis und 1000 Euro Schulgeld bekommt, um die Arbeit mit den Vierbeinern fortzusetzen. Denn Nanna ist nicht allein. Insgesamt gibt es fünf Schulhunde an der Heinrich-Neumann-Schule, die an den verschiedenen Standorten – zum Beispiel auch an der Karl-Kind-Schule – eingesetzt werden. Zwei bis drei Mal die Woche sind die Tiere vor Ort.

Die tiergestützte Pädagogik nimmt dabei unterschiedliche Formen an der Förderschule an. Im Förderbereich Deutsch wird zum Beispiel über den Hund gesprochen, in Biologie dienen die Schulhunde als lebendige Studienobjekte. Um das Angebot aufrecht zu halten und die Hunde in verschiedenen Bereichen einsetzen zu können, braucht die Schule tierartgerechtes Material, zum Beispiel Hürden und Tunnel für einen Hundeparcours.

Von Lara Hunt