Die Evangelische Jugendhilfe verabschiedete im Gemeindehaus Hünger ihre langjährige Mitarbeiterin Marlene Ostermann (M.).

© Roland Keusch

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rga-online, 1. Oktober 2016

Jugendhilfe

Zum Abschied gab es Blumen und Tränen

Marlene Ostermann geht in den Ruhestand.

Umarmungen, Küsschen, Blumen, viel fröhliches Gelächter und auch Tränchen: Das alles gab es gestern reichlich im Haus der evangelischen Kirchengemeinde Hünger. Dorthin hatte die Evangelische Jugendhilfe Bergisch-Land (EJBL) eingeladen, um sich im großen Kreis von altgedienten und liebgewonnenen Kollegen zu verabschieden: Marlene Ostermann, Leiterin der Heilpädagogischen Ambulanz, die sie federführend mit aufgebaut hat, geht nach 37 Jahren in der EJBL in den Ruhestand. Jörg Löwe, seit zehn Jahren Verwaltungsleiter, zieht mit seiner Lebensgefährtin in den Norden der Republik und macht sich selbstständig.

Verwandte, Freunde, Kooperationspartner und ehemalige Kollegen waren gekommen, um auf den Abschied anzustoßen, der „immer zugleich ein Neubeginn ist“, wie Moderator Markus Emonts, Fachbereichsleiter Jugend, in seinen Begrüßungsworten sagte. Trotz Wehmut überwiegt bei Marlene Ostermann die Vorfreude auf die nun kommende Zeit. „Ich kann nach einer Vorlaufzeit von zwei Jahren nun gut loslassen“, sagte sie. „Ich weiß meine Arbeit in verantwortungsvollen Händen bei meinen Kollegen. Und obwohl ich meinen Job geliebt habe, spüre ich, dass es nun reicht.“

Künftig will sie sich ihren Hobbys widmen, mehr Sport treiben, und sich auch ehrenamtlich verstärkt engagieren. Die Flüchtlingshilfe etwa liegt der 62-Jährgen sehr am Herzen. JHBL-Geschäftsführerin Silke Gaube fand nur lobende Worte für diese „besondere“ Mitarbeiterin. Sie sei durch ihre hohe Flexibilität und ihre enorme Belastbarkeit eine große Hilfe gewesen.

Kollegen verabschieden Jörg Löwe mit rührenden Worten

Jörg Löwe wurde gleichfalls von allen Kollegen sehr geschätzt. In rührenden Worten und mit liebevoll ausgesuchten Fotos erinnerten sie an den Verwaltungschef, der als gelernter Sozialarbeiter auch schon mal Nachtschichten und Rufbereitschaften übernahm. Der das Motto „AdlD“ (Auf den letzten Drücker) lebte und das mit echter Gelassenheit, die ihm am Ende immer Recht gab.

„Ich werde seine Aprilfrische vermissen“, sagte Silke Gaube, die bei einem Plauderstündchen mit Löwe ihr persönliches Erinnerungs-Nähkästchen auspackte. Dabei kam das Projekt „Rad und Tat“ zur Sprache: Zweimal war Löwe mit jugendlichen Schützlingen von Wermelskirchen nach Paris geradelt. „Umwerfend dichte Erlebnisse“, sagte er, der solche Aktionen als Ausgleich zu seinem oft unbequemen Zahlen-Job immer wieder suchte.

 

Von Jutta Schreiber-Lenz