GünterJäckle präsentierte die Erfolgsbilanz der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land.

BM-FOTO: DÖRNER

Günter Jäckle

15. Oktober 2008

Notrufsystem in Familienkrisen

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8. Oktober 2008

Travestieshow für den guten Zweck

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4. Oktober 2008

Auf dem Rad um den Bodensee

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23. September 2008

Lux spendet 10 400 Euro für Ev. Jugendhilfe

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3. September 2008

50 Kindern wieder viel Kirmesvergnügen spendiert

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23. August 2008

Mit dem Rad nach Paris

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19. August 2008

Günther Jäckle seit 25 Jahren für Kinder aktiv

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18. August 2008

Günter Jäckle – 25 Jahre im Dienst für die Jugend

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7. Juli 2008

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24. April 2008

Guter Start fürs Kinderheim

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12. Februar 2008

Als Manager im Sozialen

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24. April 2008

Guter Start fürs Kinderheim

Eine Erfolgsbilanz zog der Leiter der „Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land gGmbH“. Die fusionierten Einrichtungen, der Waldhof und das Kreiskinderheim Wermelskirchen, sind gut ausgelastet.

Als Erfolgsgeschichte präsentierte Günter H. Jäckle, Geschäftsführer der „Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land gGmbH“ (EJBL), den Mitgliedern des Remscheider Jugendhilfeausschusses die vor drei Jahren erfolgte Zusammenführung des evangelischen Kreiskinderheims Wermelskirchen und des städtischen Kinderheims „Der Waldhof“. „Es kann davon ausgegangen werden, dass die EJBL ihre Marktposition innerhalb der Jugendhilfeeinrichtungen der Region, Bergisches Land und Rheinland, eingenommen hat“, zog Jäckle das Fazit seines Berichts.

Dezentralisierung

Im Rahmen der Dezentralisierung des Betriebsteils Waldhof werde über eine Trennung zwischen den Angeboten „Inobhutnahme“ und „Clearing“ zu beraten sein. Die EJBL werde in diesem Jahr auch über den Bereich der „Intensivgruppenarbeit für delinquente Kinder und Jugendliche“ abschließend beraten und gegebenenfalls auch diese Aufgabe übernehmen. Die Dezentralisierung des Waldhofs, die 2011 mit dem endgültigen Verlassen des Waldhofs beendet werden soll, macht Fortschritte. Die Gebäude gelten als renovierungsbedürftig und aus heutiger fachlicher Sicht zu abseitig gelegen.

Nachdem bereits im vorigen Jahr die Heilpädagogische Gruppe nach Bergisch Born in das Kempe-Hinzen-Haus umziehen konnte, wird eine weitere Gruppe Ende dieses Monats an die Eberhardstraße, also in die Remscheider City umziehen, ein drittes Objekt ist in Lennep angepeilt. Erfreulich seien auch die Entwicklungen im Personalbereich sowie bei der Finanzierung. Im vergangenen Jahr sei „ein erquicklicher Überschuss erwirtschaftet worden“, bilanzierte Jäckle zur Freude des Ausschusses. Mit 386.950 Euro (vor Prüfung) und trotz eines auf 273439,33 Euro bezifferten Rückstellungsbedarfs ergibt sich immer noch ein positives Saldo von 5408,11 Euro. Grund dafür ist unter anderem die gute Belegung der Einrichtung.

zu 91 Prozent ausgelastet

Für 2007 ergab sich eine Auslastung der 105 Plätze von 91,1Prozent, im ersten Quartal dieses Jahres sei sogar eine hundertprozentige Auslastung zu verzeichnen, sodass zumindest auch das erste Halbjahr wieder kostendeckend gewirtschaftet werden könne. Und das alles ohne fusionsbedingte Kündigungen. „Von den ehemals 27Mitarbeitenden der Stadt Remscheid sind noch 25 Mitarbeitende im Dienst der EJBL“, berichtete Jäckle, der 2011 in den Ruhestandgehen wird.


VON GERHARD PICK