Erzieher René Schuijenburg (vorne) trainiert die Jugendlichen für die Fahrtbis nach Paris.

BM-FOTO: PRIVAT

 

24. Dezember 2007

Mit Zuversicht durchstarten

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29. November 2007

Freude mit einem Hauch von Wehmut

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29. November 2007

Heilpädagogische Ambulanz feierte ihr zehnjähriges

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24. November 2007

Den Kindern Flügel verleihen

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22. Oktober 2007

Baumarktkette spendet Jugendhilfe 125.000 Euro

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19. Oktober 2007

Freude groß über den Geldregen

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17. Oktober 2007

250 000 ­ für Kinderheim und Hospiz

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15. August 2007

Feiern mit der Jugendhilfe

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24. Juli 2007

Golfturnier für die Jugendhilfe

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23. Juli 2007

Golfen und Gutes tun

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30. Juni 2007

Richtig „Dampf ablassen”

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23. Juni 2007

Ehrenamtler gesucht

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16. Juni 2007

Geschütztes Umfeld in alter Villa

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16.juni 2007

Neues Zuhause für acht Kinder

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2. Juni 2007

Obi-Mitarbeiter helfen Problemkindern

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30. Mai 2007

Mit dem Rad nach Paris

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25. Mai 2007

Obi spendet 25.000 € für evangelische Jugendhilfe

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7. Mai 2007

Projekt trägt schon die ersten Früchte

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10. April 2007

Kreis wird zum Mekka für Golfer von nah und fern

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9. April 2007

Golfen für den guten Zweck

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7. April 2007

Mit dem Rad bis Paris

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31. März 2007

50 Jahre WGA

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12. März 2007

Gäste von der Aktion begeistertn

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30. Mai 2007

Mit dem Rad nach Paris

Von Udo Teifel

(RP) Unter dem Motto „Jugendhilfe in Bewegung“ fahren sieben Jugendliche von Wermelskirchen mit dem Rad bis nach Paris. Für die Kosten in Höhe von 20 000 Euro haben sie schon einen Sponsoren gefunden.

26 Millionen Touristen strömen jedes Jahr in die französische Metropole: Mit dem Flugzeug, der Bahn und mit dem Pkw. Im Sommer 2008 gehören auch neun Wermelskirchener dazu – die aber wählen ein nicht alltägliches Beförderungsmittel: Sie wollen von Wermelskirchen aus mit dem Rad Paris erreichen. Die sieben Jugendlichen und zwei Betreuer der Evangelischen Jugendhilfe Bergisches Land haben sich zum Ziel gesetzt, ganz neue Grenzerfahrungen zu erleben.

Die rund 515 Kilometer bis Paris sind mit dem Auto in fünf bis sechs Stunden zu schaffen. Über die Landstraßen wird’s sicher ein bisschen weiter – und bei einer Tagesetappe von 50 bis 60 Kilometer wird es schon zehn bis zwölf Tage dauern, bis die Gruppe am Ziel ist. Das Projekt steht unter dem Thema „Jugendhilfe in Bewegung“. Wer mitfährt, steht jetzt noch nicht fest. Auch das Material ist noch nicht vorhanden. Immerhin benötigt man elf Rennräder und das dazugehörige Equipment. Die Kosten betragen rund 20 000 Euro; dafür ist aber schon der Hauptsponsor bekannt: der Erlös des ersten „Rhein-Berg Masters“ fließt auch in die Jugendhilfe. Die beiden Betreuer des Projektes sind bereits namentlich genannt: Erzieher René Schuijenburg und Sportlehrer Kai Birwer betreuen die Jugendlichen in der Vorbereitung und werden mitradeln. Der Niederländer Schuijenburg sitzt seit 28 Jahren im Amateurlager auf dem Rad und hat schon Erfahrungen in ähnlichen Projekten. „Wir wollen das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen der Jugendlichen steigern und ihr Durchhaltevermögen aufbauen – auch auf mentaler Ebene“, so Silke Gaube, Prokuristin der Jugendhilfe mit Sitz in der Jägerschen Fabrik. Denn: „Erfolge stärken die Persönlichkeit und wirken gegen Abhängigkeiten.“ Oberstes Ziel der Jugendhilfe sei, Kinder in ihre Familien zurückzuführen. Man wolle mit einem breiten Betreuungsangebot für Jugendliche Zukunftsperspektiven entwickeln und Lebensraum für die individuellen Bedürfnisse bieten.

102 Kinder werden betreut

Derzeit werden 102 Kinder von der Evangelischen Jugendhilfe in Remscheid und Wermelskirchen betreut. Gaube: „Viele stammen aus Patch-Work-Familien, suchtbelasteten Situationen, oder in einigen Fällen verbüßt ein Elternteil eine Gefängnisstrafe.“ Aber auch Kinder aus gut situierten Verhältnissen kommen in Wermelskirchen unter. Die Vorbereitung beginnt nach den Sommerferien – wenn dank der Spende durch das Golfturnier die Räder angeschafft werden konnten. Und dann heißt es strampeln, strampeln, strampeln. Denn ohne Kondition sind diese etwa 550 Kilometer schwer zu schaffen. Das Ziel lohnt sich: Einmal den Eiffelturm erklimmen