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Rad und Tat

EJBL- Radsportgruppe stürmt den Bodensee

Am Samstag 27. September 2008 fuhren 7 Jugendlichen und 4 Erwachsenen der EJBL“ Rad und Tat- Gruppe“ mit 2 Bulli's nach Konstanz. Wir kamen gut durch und sind am späten Nachmittag in der Jugendherberge in Konstanz angekommen.

Sonntagmorgen sind wir dann in  Konstanz los gefahren, aber nicht bevor wir unseren Schlachtruf „Wir sind die Bodensee Stürmer,“ über den Bodensee schallen ließen. Unser Etappenziel war das 70 Kilometer weiter gelegene Meersburg. Die Radfahrer, 7 Jugendliche und 2 Erzieher, wurden begleitet von 2 weiteren Kollegen, die das Gepäck, Proviant und Ersatzmaterial dabei hatten. Es war schnell erkennbar, dass die Gruppe sich am Anfang  noch finden musste, wir hatten zwar zusammen trainiert aber über 200 Kilometer Fahrrad fahren in nur 3 Tagen bot allen Beteiligten eine ganz neue Herausforderung. Es wurde immer wieder überholt, oder plötzlich gebremst, aber das wurde am 2. Tag schon viel besser, sodass ein gemeinsames Fahren immer mehr erkennbar und spürbar wurde.

Am ersten Tag gab es sogar einen schweren Sturz, ein Mädchen musste im Krankenhaus medizinisch versorgt werden. Kai Birwer, seines Zeichens Sportlehrer, betreute sie in dieser Zeit vor Ort. Die Stimmung der anderen Teilnehmer war durch diesen Vorfall zunächst recht getrübt. Navalak bekam ein eintägiges Sportverbot von den Ärzten und obwohl sie etwas traurig war, blieb sie ein wichter Teil unsere Mannschaft. Nachdem wir unterwegs mit Essen versorgt waren, kamen wir in Meersburg an. Die Truppe hatte super durchgehalten und alle waren zwar sehr müde aber auch glücklich und zufrieden, dass sie den ersten Tagesabschnitt gut durchgekommen waren.

Am zweiten Tag ging es dann Richtung Bregenz (Österreich). Nachdem wir am Abend zuvor in einer allabendlichen Feedback-Runde über die Organisation während der Fahrt gesprochen hatten, lief alles „wie geschmiert“. Es wurde besser kommuniziert in der Gruppe, so wurden gefährliche Punkte, wie Schlaglöcher auf der Strecke immer angekündigt durch den Fahrer, der vorn fuhr. Wir kamen schneller an in Bregenz, als wir geplant hatten und hatten dort noch einen schönen Abend, obwohl  einigen Radlern der “Hintern etwas weh“ getan hat, nach der langen Zeit auf dem Sattel eigentlich keine Überraschung. 

Am dritten Tag ging es dann wieder zurück nach Konstanz, wo wir 2 Tage zuvor unsere Tour gestartet hatten. Die Gruppe fuhr sehr schnell, aber war stets darauf bedacht dass wir eine Mannschaft sind und es darum geht, dass wir die Tour alle gemeinsam schaffen. Einige Male ging dann auch das Kommando von hinten nach vorne: Tempo drosseln! Dies bedeutete nicht, dass wir langsam gefahren sind; obwohl wir fast den ganzen Tag Gegenwind hatten, kamen wir planmäßig in Konstanz an. Die Gruppe reagierte enthusiastisch als die am Knie verletzte Teilnehmerin 20 Kilometer vor Konstanz dazu stieß, um die Tour rund um den Bodensee mit ihrer Mannschaft gemeinsam zu beenden.

Eine wundervolle Tour von 3 Tagen durch die herrliche Landschaft um den Bodensee ging zu Ende aber nicht bevor wir alle von Frau Gaube und ihrem  Mann in Konstanz an der Ziellinie begeistert empfangen wurden. Dann ging es unter die Dusche und wir fuhren zum berühmten Rheinfall von Schaffhaussen (dieses Mal jedoch ausnahmsweise mit den Autos). Dannach ging es zurück nach Konstanz, wo Frau Gaube die Mannschaft mit einem herrlichen Essen, im Namen der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land, in einem Restaurant am Hafen überraschte.

Die Gruppe hat am Bodensee viel Energie und Zuversicht getankt für die geplante Tour nach Frankreich im kommenden Jahr. Die Jugendlichen wären sogar gerne noch weiter gefahren und aus der bunten Truppe von 7 Jugendlichen und 4 Erwachsenen (die 2 Fahrer der beide Bullis waren und sind ein wichtiger Bestandteil des Teams) ist in 3 Tagen ein starkes Team geworden, das gerüstet ist für noch größere Aufgaben. Frankreich kann kommen!

Info

Bilder von der Bodensee Tour >>

Auf Tour

 

Filmbeitrag zum Thema »Rad und Tat«