Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen

Projektleiterin Bianca Degiorgio von der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft bei der Tagung im Megafon.

Foto: Britta Berg

16. November 2017

Städte und Unternehmer suchten nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

mehr ...

14. November 2017

Familie und Beruf: Experten suchen nach Lösungen

mehr ...

7. September 2017

EJBL schließt Spendenkampagne ab

mehr ...

30. August 2017

Delia Schmidt lässt Kinderaugen leuchten

mehr ...

23. August 2017

702 neue Kita-Plätze: Stadt sieht sich vor dem Ziel

mehr ...

22. August 2017

Drosselhaus weckt sehr viele Erinnerungen

mehr ...

18. August 2017

Kunstprojekte: Kinder malen begeistert auf Holz

mehr ...

4. Juli 2017

Snoezelen-Bereich für Clearing-Zentrum

mehr ...

20. Juni 2017

Jugendhilfe zieht nach Remscheid

mehr ...

8. Juni 2017

Wilfried Schmickler plädiert für etwas mehr Gelassenheit

mehr ...

1. Juni 2017

Erster Flüchtling startet seine Ausbildung

mehr ...

16. Mai 2017

Inner-Wheel-Frauen spenden Geld für Möbel in der neuen WG

mehr ...

2. Mai 2017

Pressemitteilung

mehr ...

9. März 2017

Jugendliche fühlen sich wohl

mehr ...

6. März 2017

Firmen sollen familienfreundlich werden

mehr ...

 

 

 

 

 

 

 

 

16. November 2017 - 17:50 Uhr

Burscheid

Städte und Unternehmer suchten nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Es gibt ein Thema, das bei Verhandlungen in der Politik, in Personalabteilungen und in privaten Kreisen gleichermaßen einen großen Raum einnimmt: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Frage, wie es beiden Seiten recht gemacht werden kann, ohne dass eine leidet, treibt viele Arbeitnehmer und -geber um. Eine Lösung ist noch nicht gefunden. Und die Anforderungen der individuellen Berufsbilder dürften das auch schwer machen.

Um einer Lösung aber ein Stück näher zu kommen, haben sich die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (RBW) und die Städte Burscheid, Leichlingen und Wermelskirchen mit der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land, dem Rheinisch-Bergischen Kreis und der Diakoniestation Wermelskirchen zusammengeschlossen. Sie wollten einzelne Akteure zusammenbringen und zu einem Meinungsaustausch bewegen. Mit diesem Ziel organisierten sie die Veranstaltung „Gemeinsam mehr Vereinbarkeit wagen!“ am Mittwochnachmittag im Jugendzentrum Megafon in Burscheid.

Austausch und Kennenlernen

Drei Stunden lang hatten Vertreter von Kommunen und Unternehmen mit Experten die Möglichkeit, sich kennenzulernen und auszutauschen. Es wurden drei Praxisforen angeboten – Betriebliche Kinderbetreuung, Beruf und Pflege und Familienfreundliche Unternehmenskultur – die von den Teilnehmern besucht werden konnten. Insgesamt nahmen 35 Personen an der Veranstaltung teil.

„Wir sind insgesamt zufrieden mit dem Tag“, bilanzierte danach Silke Gaube von der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land. Sie hatte die Veranstaltung zusammen mit Bianca Degiorgio von der RBW und Peter Siebel von der Diakonie Wermelskirchen auf die Beine gestellt. Die Organisatoren hatten nicht den Anspruch, am Ende des Tages eine Patentlösung für das Problemfeld herausgearbeitet zu haben. Vielmehr sollte es ein „erstes Herantasten“ an die Thematik werden.

Unterschiedliche Lebensmodelle

„Dieses Thema beschäftigt und betrifft uns alle“, sagte auch Marcus Emonts, ebenfalls von der Evangelischen Jugendhilfe, in seiner Ansprache. „Es geht um die Vereinbarkeit von ganz unterschiedlichen Lebensmodellen mit dem Beruf.“ „Aber nicht nur Pflege von Kindern und Angehörigen war Thema. Auch, wie individuelle Lebensphasen – eine Auszeit von der Arbeit oder der Umstieg auf Teilzeit – geregelt werden kann, kam zur Sprache“, berichtet Gaube weiter.

Eine Veranstaltung in Bergisch Gladbach, die im vergangenen Jahr abgehalten worden war, gab den Anstoß, nun die Tagung im Burscheider Megafon zu organisieren. Damals hatten Arbeitgeber ihre Lösungen für die Kinderbetreuung vorgestellt. Daraufhin meldeten sich Unternehmen und schlugen eine Gelegenheit zum Austausch vor.

Eine endgültige Lösung, die alle Wünsche erfüllt, mag sich vielleicht nicht finden, Silke Gauber aber kommt nach dem erfolgreichen Tag zu einem Ergebnis: „Wir müssen im Gespräch bleiben.“