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Organisatorin Delia Schmidt freute sich über glückliche Kinderaugen im Karussell.

© Büllesbach

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rga-online, 30. August 2017

Kirmes

Delia Schmidt lässt Kinderaugen leuchten

Die Wermelskirchenerin koordiniert seit Jahren den Kirmesrundgang für die Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land.

Es ist gute Tradition in Wermelskirchen geworden: Etwa 100 Kinder und Jugendliche von den fünf Standorten der „Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land“ (EJBL) trafen sich Kirmes-Dienstag in der Dabringhauser Straße, um gemeinsam mit ihren Betreuern einen schönen Tag auf dem Rummel zu verbringen.

Delia Schmidt koordiniert die Aktion für die Kinder schon seit Jahren und kümmert sich rührend um Sponsoren. Diesmal beteiligten sich die Stadtsparkasse Wermelskirchen, Bäckerei Kretzer, PSW Bürobedarf und der Wermelskirchener General-Anzeiger. Schmidt: „Neben Sachspenden sind etwa 1200 Euro Geldspenden eingegangen. Das ermöglicht einen vergnüglichen Tag für alle Kinder.“

Roja, die am Donnerstag eingeschult wird, war voller Aufregung und fragte ihre Betreuer nach den Fahrgeschäften. „Wie groß, wie schnell sind die Karussells“, wollte sie wissen, bevor sich der ganze Tross in Richtung Loches-Platz bewegte. Natürlich stürmten die kleineren Kinder auf dem Platz sofort zum farbenprächtigen Kinderkarussell.

Delia Schmidt hatte in Begleitung ihrer Tochter Alina den Karussellbetreiber auf die Ankunft der Kinderschar vorbereitet, die natürlich unentgeltlich fahren durften. „Die meisten Karussellbetreiber kennen mich schon und laden mich und die Kinder herzlich ein“, freute sie sich. Für die 14-jährigen Gezim aus Albanien und den 15-jährigen Adil aus Afghanistan war das Kinderkarussell natürlich „uncool“.

Melanie (8) aus Ghana schmiegte sich ganz an ihre Betreuerin, und war sich nicht sicher ob sie lieber im Feuerwehrauto oder auf dem Motorrad ihre Runden drehen wollte. Die Wahl fiel schließlich auf das Feuerwehrauto, woraus sie ihrer Betreuerin fröhlich zuwinkte. „Melanie hat sprachliche Defizite“, erklärte die Pädagogin. „Aber solch ein Tag lässt auch ihre kleinen Sorgen verschwinden.“

Ruth Kutschbaum, die Betreiberin des Magic-Hauses war zum ersten Mal auf der Wermelskirchener Kirmes und winkte die Kinder durch. „Bei dem bisherigen guten Geschäft kann ich mir das erlauben“, bekannte sie lächelnd.

„Es macht mir große Freude, das für die Kinder zu organisieren.“
Delia Schmidt, Koordinatorin

 

Da ging an der Jaguar-Bahn allerdings schon die Post ab. Zumal, wenn der Betreiber zum großen Vergnügen der älteren und mutigen jüngeren Kinder die Geschwindigkeit hoch regelte. Wie in einer Achterbahn flogen die Hände nach oben. Aufforderungen an die Betreuer, mitzufahren, wurden mit dem Hinweis abgelehnt, „dass man im Moment unbedingt auf die Gruppe aufpassen“ müsse.

Der Erzieher Gerrit-Jan Tijman aus Holland stellte das Prinzip seiner Betreuungs- Gruppe kurz vor. „Bei uns an der Intzestraße geht es zu wie in einer WG“, erklärte er. Florian Fritz kennt das alles noch. Er war extra aus Gummersbach gekommen, um diesen Tag noch einmal aus der Distanz mitzuerleben. „Ich habe auch zwei Jahre in der Betreuungsgruppe an der Intzestraße verbracht“, berichtete er. „Und ich kann nur Gutes über die Jugendhilfe erzählen.“ Silke Gaube von der Jugendhilfe forderte nun auf, weiter zum Schwanenplatz zu gehen, um andere Fahrgeschäfte zu besuchen und – was ganz wichtig war bei heißen Temperaturen – Erfrischungen zu sich zu nehmen. Den Rückweg traten die Kinder dann mit Bussen wieder vom Ausgangspunkt an der Dabringhauser Straße an. „Es macht mir immer wieder große Freude, das für die Kinder zu organisieren“, unterstrich Delia Schmidt.

Von Bernd Büllesbach