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Spendenübergabe mit (von links) Dr. Wilfried Axtner, Silke Gaube, Heiner van Mil und Alexander Holthaus.

© Thomas Wintgen

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rga-online, 7. September 2017

6000 Euro

EJBL schließt Spendenkampagne ab

Der Rotary-Club Remscheid-Lennep überreichte am Donnerstag der Aufnahmestelle im Waldhof 6000 Euro.

Die Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land (EJBL) hat zum Finale der Spendenkampagne „Schutz und Chancen für Kinder in Notlagen“ ein großzügiges Sahnehäubchen erhalten. Der amtierende Präsident Alexander Holthaus und Pressechef Dr. Wilfried Axtner überreichten am Donnerstag im Namen des Rotary-Clubs Remscheid-Lennep 6000 Euro als Spende; das macht in etwa ein Zehntel der Spenden insgesamt aus. 120 000 Euro groß war der Bedarf – etwa die Hälfte konnte über Spenden gedeckt werden.

„Ohne diese Hilfe hätten wir das in dieser kurzen Zeit nicht geschafft“, betonte Geschäftsführerin Silke Gaube in ihrem Dank an den Rotary-Club. Anlass zu den Investitionen waren Flüchtlingskinder und -Jugendliche, die Ende 2015 und 2016 in großer Zahl ankamen. Die Hoffnung, die leerstehenden Häuser des einstigen Waldhofs schnell wieder herrichten zu können, zerschlug sich sehr schnell. Aber es fand sich zum Glück ein Investor – „Schutz und Chancen“ konzentrierte sich in nahezu zwei Dutzend Aktionen vor allem auf Möbel in dem Aufnahme- und Clearing-Zentrum.

EJBL-Geschäftsführerin Silke Gaube und Clearing-Leiter Heiner van Mil erläuterten Holthaus und Axtner ausführlich die vielfältige Arbeit der Einrichtung in vielen Wohngruppen, der Clearingstelle und der neuen Probewohngemeinschaft.

Hier haben Jugendliche die Chance, bis zu einem Jahr auszuprobieren, ob sie Zum Beispiel für eine eigene Wohnung geeignet sind. Gaube formuliert die Aufgabe des Standorts Waldhof so: „Hier schauen wir, wohin die Reise nachhaltig geht.“ „Flüchtlinge benötigen sogar noch mehr Sensibilität wegen ihrer besonderen Situation“, sagt van Mil. 27 minderjährige Geflüchtete betreut die EJBL zurzeit, davon neun in der Clearingstelle. Sie stammen aus Afghanistan, Syrien, Iran, aber auch Guinea, Somalia, Sudan und den „Maghreb“-Staaten Algerien, Marokko, Tunesien und der Westsahara. „Interessanterweise funktioniert das wunderbar“, sagte van Mil gestern; es sei ein tolles Miteinander und für die deutschen Kinder und Jugendlichen ein besonderes Erlebnis.

Team hat sich motiviert auf Aufgabe vorbereitet

Die Geschäftsführerin ließ nicht unerwähnt, dass sich das Team genau auf diese Aufgabe konzentriert und insbesondere in Sachen Traumapädagogik aufgesattelt habe. Sie zitierte Landesrat Lorenz Bahr, der vor zwei Wochen an dieser Stelle gesagt hatte, dass es die Aufnahmestelle weiterhin geben werde. „Wir waren auch ein wenig stolz“, sagte sie, „mit dem Team sehr schnell die hohen Anforderungen für eine dauerhafte Betriebserlaubnis erfüllen zu können.“

Von Thomas Wintgen