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Berufstätige Eltern brauchen flexible Kinderbetreuung. Betriebskindergärten können eine Lösung sein. Auf dem "Markt der Möglichkeiten", der erstmals in Wermelskirchen stattfinden wird, könnten Unternehmen über solche Modelle miteinander sprechen.

©Jens Büttner/ dpa

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rga-online, 5. März 2017

"Markt der Möglichkeiten"

Firmen sollen familienfreundlich werden

Der "Markt der Möglichkeiten" im Bürgerzentrum soll Unternehmen Anregungen geben.

Im besten Fall könnten sich Wermelskirchener Unternehmen vernetzen und einen Betriebskindergarten gründen. Bianca Degiorgio von der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (RBW) sieht viele Chancen, die der geplante „Markt der Möglichkeiten“ im Bürgerzentrum bietet.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land und die Diakoniestation Wermelskirchen gGmbH laden für Mittwoch, 22. März, die Unternehmen der Region ein zu einer Art Messe zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein.

Fragen beantworten, Anregungen austauschen, Ideen diskutieren und vielleicht auch erste konkrete Pläne schmieden – das steht beim Markt der Möglichkeiten zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie, beziehungsweise Privatleben im Fokus.

„Silke Gaube von der Jugendhilfe kam bei einer Veranstaltung auf uns zu, ob wir nicht gemeinsam eine Aktion zum wichtigen Thema „Familienfreundlichkeit in Unternehmen vorstellen könnten“, erzählt Degiorgio. Die Idee für den „Markt der Möglichkeiten“ war somit geboren.

Themen sind Elternzeit, Teilzeitjobs und Kinderbetreuung

Die Themen sind vielfältig: Elternzeit, Teilzeitjobs, Kinderbetreuung, Pflege – „eben alles, was mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu tun hat“, sagt Bianca Degiorgio. An Thementischen präsentieren sich im Bürgerzentrum Ansprechpartner und Experten rund um Kindertagespflege, Beruf und Pflege, flexible Arbeitszeiten, Elternzeit und Wiedereinstieg, aber auch familienfreundliche Unternehmenskultur und weiteres mehr.

Die Unternehmen Ortlinghaus, Steinco Paul vom Stein GmbH & Memotech GmbH aus Wermelskirchen sowie die Netempire AG aus Rösrath stehen zudem als Ansprechpartner zur Verfügung. Degiorgio: „Sie haben einen großen Erfahrungsschatz in Sachen Vereinbarkeit weiterzugeben – von Unternehmen zu Unternehmen.“

Die Koordinatorin der Veranstaltung, die erstmals in dieser Form im Wermelskirchen stattfindet, weiß, dass Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Privatleben viele Gesichter haben – gerade im Mittelstand. „Die Teilnehmer der Veranstaltung können die Experten befragen und Anregungen sowie konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für ihr Unternehmen mitnehmen“, sagt sie. Oder sie diskutieren mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern über deren Erfahrungen.

Firmen könnten bei der Betreuung von Kindern zusammenarbeiren

Etwa zum Thema Kinderbetreuung in Unternehmen. „Vielleicht können sich kleinere Firmen zusammen- oder einem größeren Betrieb anschließen, um etwas zu organisieren“, kann sich Bianca Degiorgio vorstellen.

Bürgermeister Rainer Bleek wird den „Markt der Möglichkeiten“ nachmittags eröffnen. Später gibt es einen Tanz der Wohngruppe Kallenberg der Evangelischen Jugendhilfe. Dann haben die Teilnehmer Zeit zum Austausch und zur Diskussion an den verschiedenen Thementischen sowie zum gemeinsamen Netzwerken. „Das ist eigentlich das Wichtigste“, betont Bianca Degiorgio. „Dass man sich auch mal länger als eine Viertelstunde austauschen kann.“

Mittwoch, 22. März, 15 bis 18 Uhr im Bürgerzentrum. Eine Anmeldung bei der RBW können Interessenten noch bis kurz vor der Veranstaltung per E-Mail an „degiorgio@rbw.de“ senden.

Von Anja Carolina Siebel