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Hossein Khawari (links) und Alireza Jamili leben in der neuen "Verselbstständigungs-Wohngruppe" an Intzestraße 20, die von Evangelische Jugendhilfe offiziell eingeweiht wurde.

©Doro Siewert

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PRESSEMITTEILUNG

Sehr geehrte Damen und Herren, Die Evangelische Jugendhilfe Bergisch-Land hatte die Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen angeschrieben, um im Vorfeld der Wahl die Rahmenbedingungen der Jugendhilfe zu thematisieren. Herr Sven Wolf (MdL/SPD), Jutta Velte (MdL/Bündnis 90/Die Grünen), beide Wahlbezirk Remscheid und Herr Jürgen Langenbucher (Bündnis 90/Die Grünen) Wahlbezirk RBK, besuchten zwischen dem 02.05. und 04.05. unsere Einrichtung, Herr Marcel Hafke (MdL) als Familienpolitischer Sprecher der FDP, hat uns eine schriftliche Stellungnahme zukommen lassen.

Der Geschäftsführerin Frau Gaube und dem Fachbereichsleiter Herrn Emonts lagen besonders am Herzen ihre Gesprächspartner für die Besonderheiten und Herausforderungen im Bereich der Hilfen zur Erziehung zu sensibilisieren und deren Bedeutung in der Kinder- und Jugendhilfe zu hervorzuheben.
Wenn Kinder und Jugendliche aus angespannten Verhältnissen in der Aufnahme- und Clearingstation angekommen sind, geht es erst einmal darum, Ruhe und Stabilität zu vermitteln. Manchmal müssen nur kurzfristige Notsituationen – zum Beispiel nach Unfall- oder Krisensituation, bei denen weitere Familienangehörige zunächst nicht greifbar sind  –  überbrückt werden, manchmal besteht eine schwierige familiäre Situation bereits seit Längerem.
Diejenigen Jugendlichen, die langfristiger betreut werden, lernen in Jugendgruppen und Trainingswohngemeinschaften, wie sie später zurechtkommen können. Das Feedback untereinander ist einerseits ein gutes „Korrektiv“ und bietet andererseits auch eine Chance zum schnelleren Erlernen der Sprache für junge unbegleitete Flüchtlinge.

Wo es noch hakt im Übergang zu einem selbstständigen Leben, machte Markus Emonts deutlich: Manche fallen mit Erreichen der Volljährigkeit zu plötzlich aus der Betreuung heraus. Eine Nachbetreuung von einem halben Jahr ist deutlich zu kurz und kann die vorherigen positiven Erfahrungen dann nicht verstetigen. Wünschenswert wäre eine längere Zeitperiode der Unterstützung, etwa für die Dauer der Ausbildung. Dafür sei es allerdings notwendig, dass ein größerer Etat für solche Aufgaben bereitgestellt würde.

Es ging des Weiteren um die Fragen, wie die Qualität der Hilfen erhalten werden kann und benachteiligte Bevölkerungsgruppen besser gefördert und unterstützt  werden können.

Auch das Themenfeld „ Erziehungshilfe und Schule“ wurde angesprochen, denn neben der Tatsache, dass die soziale Herkunft unmittelbare Auswirkungen auf die Bildungschancen hat, beschäftigt uns in der Jugendhilfe, dass die besonderen Verhaltensweisen einiger unserer Kinder und Jugendlichen, selbst an Förderschulen zu häufig zu Suspendierungen, Kurzbeschulungen bis hin zum Schulausschluss führen.

Als Besonderheit des Besuches von Herrn Sven Wolf überreichte dieser Frau Gaube ein Foto seines Urgroßvaters und Remscheider Fürsorgedezernenten Ernst Zulauf, auf dessen Initiative die Einrichtung des ehemaligen städtischen Kinderheims Waldhof zurückgeht. 

Die Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land gGmbh ist ein freier Träger der Jugendhilfe. Wir sind Anbieter von stationären und ambulanten Jugendhilfeleistungen in der Region Wermelskirchen und Remscheid. Wir betreuen mit über 140 Mitarbeitenden ca. 170 Kinder und Jugendliche sowie deren Familien in unterschiedlichen stationären, teilstationären und ambulanten Hilfeformen.
Für Fragen stehen Ihnen Frau Gaube (02196/7203-26) oder Herr Emonts unter (02196/7203-17) gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Emonts
Fachbereic
hsleiter/Prokurist

 

„Die Evangelische Jugendhilfe Bergisch-Land leistet hier vor Ort als Jugendhilfeträger eine tolle Arbeit. Dies weiterhin zu unterstützen, ist mir wichtig“, erklärte Sven Wolf.