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Die Geschenke vor der Bühne im Gemeindehaus am Markt werden schon in Augenschein genommen.

© Nadja Lehmann

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rga-online, 23. Dezember 2016

Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land

Rund 120 Kinder feiern Weihnachten

Zum ersten Mal lud die Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land ins Gemeindehaus am Markt ein. Man ist gewachsen.

Bestimmte Dinge bleiben sich immer gleich. Das ist dann eine Tradition. Wie die Weihnachtsfeier der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land (EJBL). Oder ihr alljährlicher Kirmesrundgang. Auch das ist fester Bestandteil im Terminkalender. Dann aber schleicht sich doch Neues ein. Wie am Donnerstagnachmittag. Da steht EJBL-Geschäftsführerin Silke Gaube an der Eingangstür und hat den ganzen Saal im Blick. „Wir sind umgezogen“, verrät sie. „Wir sind so viele, dass wir hier feiern müssen.“

„Hier“, das ist in diesem Fall das Gemeindezentrum am Markt. Rund 120 Kinder und Jugendliche sind gekommen, Mitarbeiter der EJBL, Ehrenamtliche, Helfer und Sponsoren. Ein rund dreistündiges Programm liegt vor ihnen.

Neu ist also die Örtlichkeit. Wohlvertraut hingegen, dass Gaube eine Ansprache hält. „Damit müssen alle leben“, sagt sie im Vorfeld augenzwinkernd. Ebenso wie mit der Tatsache, dass unbedingt der Weihnachtsmann vorbeischauen muss.

Der zunächst strahlend helle Saal wird abgedunkelt, der Atmosphäre wegen. Silke Gaube findet nachdenkliche Worte, nimmt Bezug auf den Anschlag in Berlin, fragt in die Runde: „Warum können wir nicht in Frieden miteinander leben?“ Sie zitiert aus der Bibel, erinnert an die besondere Verantwortung des Menschen, sei er doch „Gott ähnlich, nach seinem Bilde geschaffen“. „Ich will euch ermuntern, zu helfen“, sagt Gaube. Dabei bleibt sie aber Realistin. „Wir EJBl-er können nicht überall auf der Welt helfen. Aber wir können in unserem Kreis anfangen.“

Dann ist die Bühne frei. Durchs Programm führen Alex und Heiner van Mil. Sie danken den Sponsoren, die so viele Projekte möglich gemacht haben. Und auch die beiden weisen auf den größeren Saal hin, der notwendig wurde und der proppevoll ist: „Wir freuen uns über neue Kinder und Jugendliche“, sagt Alex, was mit großem Applaus honoriert wird.

Neue Kinder und Jugendliche zu begrüßen, gehört zu Heiner van Mils Job. Der Fachbereichsleiter Aufnahme und Clearing kümmert sich insbesondere um die 25 Flüchtlingskinder, die gestern Nachmittag mitfeiern. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, Sudan, Somalia, Irak. Auf Weihnachten haben sie sich vorbereitet. „Die meisten sind muslimischen Glaubens, aber auch da gibt es ja ähnliche Feste, die unserem Weihnachten entsprechen“, sagt Van Mil. Zumal habe man ja bereits gemeinsam die Adventszeit erlebt. „Wir haben erklärt, was wir als christliche Einrichtung da feiern und was uns das Weihnachtsfest bedeutet.“ Heiner van Mil begreift es in diesem Zusammenhang als „Fest der Nächstenliebe“. „Alle Religionen haben bei uns Platz.“

Die Kinder erzählen von „Weihnachten anderswo“

Und das zeigt auch die Aufführung des Herbert-Haase-Hauses, in der die Kinder von Weihnachten erzählen. Dennis, Isabelle, Franzi, Sophie erzählen von verschiedenen Ländern. In den Niederlanden ist Sinter Klaas Hauptperson. In Finnland ruft eine Fee Weihnachten aus, und alle Finnen glauben, das der Weihnachtsmann in Finnland lebt. In Spanien lässt man sich bis zum 6. Januar Zeit und feiert dann. Alles ganz anders und ganz unterschiedlich in jedem Land – und doch ein und dasselbe Fest.

Das würdigen die Besucher auch mit Gesang. David Hamacher greift zu seiner Gitarre, Silke Gaube lässt ein paar Seifenblasen um seinen Kopf schweben und dann singen alle: „In der Weihnachtsbäckerei“. „Klingglöckchen“ wird ebenso noch folgen, wie „Stille Nacht, heilige Nacht“. Dann zieht der Weihnachtsmann weiter.

Von Nadja Lehmann