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Delia Schmidt organisierte zunächst mit Wilfried Büngen und Eberhard Linden den Kirmesrundgang, an dem in diesem Jahr rund 120 Kinder teilnehmen werden.

© Mittelstädt

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rga-online, 18. August 2016

Interview der Woche

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Den Kirmesrundgang für benachteiligte Kinder gibt es schon seit 42 Jahren. Delia Schmidt organisiert ihn.

Seit wann gibt es den Kirmesrundgang?

Delia Schmidt: In diesem Jahr findet er zum 42. Mal statt, immer am Kirmesdienstag. Ich bin aber erst seit 1996 dabei.

Wie ist der Kirmesrundgang entstanden?

Schmidt: Es waren Einzelhändler von der Eich, die die Idee dazu hatten. Sie wollten zur Kirmes nicht nur selbst feiern, sondern Kindern etwas Gutes tun. Federführend waren da Wilfried Büngen, Eberhard Linden, aber auch Bernd Krefter, Max Brass, Alfred Gottschalk und Siegfried Hulverscheid, um nur einige zu nennen. Sie sind mit Kindern des Wermelskirchener Kinderheims über die Kirmes gegangen, die alle Fahrgeschäfte ausprobieren konnten, und sie haben dann selbst weitergefeiert.

In den vergangenen Jahren nahmen auch Kinder aus Remscheid teil?

Schmidt: Ja, seit der Fusion des Kreiskinderheims Wermelskirchen und dem Städtischen Kinderheim Waldhof in Remscheid im Jahr 2005 gehen die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gemeinsam über die Kirmes. Es werden von Jahr zu Jahr mehr.

Wie viele Kinder gehen denn mit?

Schmidt: Es dürften in diesem Jahr so rund 140 bis 150 Teilnehmer sein. Darunter sind aber auch etwa 20 Betreuer, sonst wäre das gar nicht zu schaffen, obwohl die Kinder in all den Jahren immer sehr diszipliniert sind – von den Kleinsten bis zu den Großen. Ansonsten könnten wir das Programm auch gar nicht durchziehen. Anfangs gingen noch etwa 50 Kinder mit. Da waren wir so um 17 Uhr fertig. In den letzten Jahren ging die Veranstaltung bis 19.30 Uhr.

Wie sieht denn so ein Kirmesrundgang mit über 100 Kindern aus?

Schmidt: Das Programm ist immer gleich. Wir treffen uns um 14 Uhr bei der Evangelischen Jugendhilfe an der Dabringhauser Straße. Von dort geht es gemeinsam zum Loches-Platz, wo die Kleinsten mit den ersten Fahrgeschäften fahren dürfen. Die Älteren warten geduldig, bis sie auf die Fahrgeschäfte für die Größeren können. Das klappt wunderbar. Die Kinder freuen sich riesig. Danach geht es noch zu den Fahrgeschäften auf dem Schwanenplatz, bis alle mehrfach gefahren sind. Unterwegs stärken sich die Kinder am Kreisverkehr Schillerstraße/Jörgensgasse. Dort gibt es Würstchen und Getränke für alle.

Die Kinder dürfen kostenlos auf den Fahrgeschäften fahren. Machen alle Schausteller da mit?

Schmidt: Fast alle sind sehr kooperativ und beteiligen sich, wenn ich sie vorab frage. Ich kann da aber auch sehr hartnäckig sein. Aber die meisten Schausteller kennen die Veranstaltung und unterstützen sei, weil sie den Kindern ebenfalls ein schönes Erlebnis gönnen. Selbst wenn es lange dauert, bis alle Kinder gefahren sind und das Fahrgeschäft eine Weile blockiert ist. Aber Dienstagnachmittags ist es ja nicht so voll.

Sie organisieren den Kirmesrundgang seit drei Jahren allein?

Schmidt: Ich bin da so reingewachsen. Nachdem mein Mann das Geschäft von Herrn Büngen weitergeführt hat, haben wir den Kirmesrundgang zusammen vorbereitet. Ich bin seit 1996 dabei, da hat man genug Erfahrung. Außerdem macht es mir große Freude, wenn ich sehe, wie groß der Spaß für die Kinder ist. Das geht meiner 22-jährigen Tochter Alina ebenso. Sie unterstützt mich schon seit zwei Jahren. Für viele Kinder ist der Kirmesrundgang ein bleibendes Erlebnis. Manchmal stoßen sogar Ehemalige dazu, die jetzt in der Ausbildung sind oder einen Beruf haben. Die Arbeit, die die Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land da leistet, kann man gar nicht hoch genug bewerten. Ich habe großen Respekt vor dieser Leistung.

Wie finanzieren Sie den Kirmesrundgang?

Schmidt: Zum Glück finden sich Sponsoren, die uns unterstützen. Der Wermelskirchener General-Anzeiger ist dieses Jahr ja auch wieder dabei. Die Stadtsparkasse Wermelskirchen unterstützt den Kirmesrundgang ebenso wie die Bäckerei Kretzer und PSW Bürobedarf. Und natürlich die Schausteller.

Welches Fahrgeschäft macht den Kindern am meisten Spaß?

Schmidt: Das ist und bleibt der Autoscooter. Da wollen eigentlich alle fahren. Bis jeder gefahren ist, das dauert halt. Früher gab es zum Abschluss Kaffeetrinken mit Teilchen von Ketzer. Das ist jetzt schon eher ein Abendbrot geworden. Zum Schluss lassen wir den Kirmesrundgang wieder an der Dabringhauser Straße ausklingen.

Und wenn es mal regnet? Ist der Rundgang in 42 Jahren noch nie ausgefallen?

Schmidt: Wir gehen bei jedem Wetter. So schlimm, dass wir den Rundgang ausfallen lassen mussten, war es noch nie. Daran sieht man auch, wie groß der Spaß für die Kinder ist. Denen ist schlechtes Wetter egal. Was aber auch verständlich ist. Wann darf man schon mal alle Fahrgeschäfte einer Kirmes ausprobieren. Das ist ja wie Phantasialand in Wermelskirchen. Davon haben wir doch alles als Kinder mal geträumt.

 

Von Karsten Mittelstädt