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Silke Gaube, hier am Waldhof in Remscheid, freut sich auf die neuen Wohngruppe in Wermelskirchen.

© Roland Keusch

Carsten Schauf (l.) übergab Bürgermeister Rainer Bleek, Silke Gaube und Kai Birwer von der Evangelischen Jugendhilfe Lernstipendien.

© Timo Marschall

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rga. online, 9. März 2016

Flüchtlinge

Jugendhilfe schafft neuen Wohnraum

15 minderjährige geflüchtete Jugendliche, zwei Mädchen und 13 Jungen, leben zurzeit in Wermelskirchen. Untergebracht sind sie in Wohneinheiten der Evangelischen Jugendhilfe Bergisches Land.

Die schafft zurzeit noch mehr Wohnraum für die Jugendlichen im Alter von 13 bis 19 Jahren. „Wir schätzen, dass wir Ende April in eine neu eingerichtete Wohngemeinschaft an der Joseph-Haydn-Straße ziehen können“, sagt die Leiterin der Jugendhilfe Silke Gaube.

Auf über 100 Quadratmetern werden dann voraussichtlich vier Jugendliche leben. „Wir wissen noch nicht, wie wir das mischen. Vielleicht werden auch Deutsche dort leben“, berichtet Gaube. Ziel sei die bestmögliche Integration der jungen Menschen.

„Die meisten der 15 Jugendlichen stammen aus Syrien. Sie sind alleine losgezogen, weil sie als Hoffnungsträger gelten, die in Deutschland möglicherweise eine gute Ausbildung machen und ihre Familie dann vielleicht nachholen.“ Viele der Jugendlichen hätten aber auch durch den Krieg ihre Eltern verloren.

Zum Einzug soll es ein großes Fest geben

Das sogenannte Clearing Zentrum der Jugendhilfe in Remscheid-Reinshagen ist erste Anlaufstelle der minderjährigen Asylsuchenden. Gaube: „Dort versuchen wir, uns ein möglichst umfassendes Bild darüber zu machen, ob die Jugendlichen stark traumatisiert sind und welche Voraussetzungen und Ressourcen sie ansonsten mitbringen.“ Es geht aber auch darum, erst einmal zur Ruhe zu kommen.

Die Gruppe, die Ende April an die Joseph-Haydn-Straße ziehen soll, ist schon länger in Deutschland und hat gute Sprachkenntnisse. Das Konzept: Die Jugendlichen bewohnen gemeinsam eine Wohnung mit gemeinsamer Küche. Sie haben feste Tagesabläufe und werden zur Anwesenheitszeit betreut.

Auch die Nachbarn sollen integriert werden: „Wir planen zum Einzug ein großes Fest mit den Anwohnern, zum Kennenlernen“, sagt Silke Gaube. Für die Nachbarn soll es auch eine ständige Rufbereitschaft geben. „Es gibt immer offene Fragen oder auch Nachbarn, die sich vielleicht einbringen wollen“, sagt Silke Gaube. „Sie bekommen feste Ansprechpartner.“

Auch in Remscheid am Waldhof wird es schon bald eine neue Wohngruppe geben. Sie soll zum 1. Juni eröffnet werden.

Von Anja Carolina Siebel