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Zusammen sind sie 150 Jahre alt: Carla und Rudolf Herrgen, die ihre Geburtstagsgeschenke an das Jugendhilfe-Team weiterreichten.

© Jörg Löwe

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rga, 18. November 2015

Remscheid

Spenden zum 150. Geburtstag

Carla (70) und Rudolf Herrgen (80) verzichteten auf Geschenke.

Carla und Rudolf Herrgen konnten Freunde aus mehreren europäischen Ländern und sogar aus Australien im Sommer begrüßen. Das Ehepaar hatte seine Geburtstage zusammenzählt und eine runde 150 dabei herausbekommen.
Rudolf Herrgen sieht man seine achtzig Lebensjahre ebenso wenig an wie seiner Carla den zweiten Teil der Gesamtsumme. Humorvoll, aktiv und am Geschehen um sie herum mit Herzenswärme beteiligt, haben sie auch ihren Ehrentag zu einer besonderen Attraktion gemacht. Carla Herrgen: „Über den zigsten Blumentopf hätten wir beide uns sicher nicht so sehr gefreut. Daher gab es auf jeder unserer Einladungen den Hinweis, dass wir anstelle eines Geschenkes um einen Beitrag bitten, der einer Wermelskirchener Sozialeinrichtung zugute kommen soll.“
Im Hotel „Große Ledder“ fanden sich fast hundert Geburtstagsgäste ein, die den Gedanken der Herrgens voll unterstützten. Und welche Einrichtung konnte sich über das Ergebnis freuen? Die Idee seiner Frau wurde von Rudolf Herrgen, wie man sagt, „abgenickt“ - und das komplette „Geschenk“ von 1500 Euro erhält die Heilpädagogische Tagesgruppe Burscheid der Evangelischen Jugendhilfe Bergisches Land.
Gerade diese wichtige Einrichtung zu unterstützen, fiel dem Ehepaar Herrgen nicht schwer. Beide sind über Maria-Helene Ostermann seit vielen Jahren mit den Gegebenheiten vertraut. Aber auch grundsätzlich betonte Carla Herrget, dass sie als Wermelskirchenerin Wert darauf legt, in erster Linie ortsansässige Sozialeinrichtungen zu unterstützen.

Kinder und Betreuerinnen der Jugendhilfe freuen sich

Von den insgesamt 115 betreuten Kindern und Jugendlichen freuen sich nun besonders die sechs acht- bis zwölfjährigen Tageskinder in Burscheid über das freundliche Geschenk. Die beiden Betreuerinnen Nina Kleinwechter und Anna Fels waren freudig überrascht und wussten gleich, wie sie den „Segen“ verwenden konnten. Nina Kleinwechter: „Unsere Jugendlichen sind schon sehr gespannt darauf, wohin wir mit ihnen eine Freizeit unternehmen und welche „coolen“ Dinge sie dann erleben werden.“
Dass solche gemeinsamen Tage sich sehr positiv auf das Verhalten und die Entwicklung der Kinder auswirken, konnte auch Jugendhilfe-Geschäftsführerin Silke Gaube bestätigen. Rudolf Herrgen gönnt es den Jugendlichen, mehr von der Welt zu sehen als nur die nähere Umgebung. Er selbst besitzt seit sechzig Jahren einen Pilotenschein und seine Flüge gingen rund um die ganze Erde. Bis vor kurzem lenkte er einen Heißluftballon und bildete darin auch zehn Ballonfahr-Schüler aus.

Von Ursula Hellmann