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Joshua (l.) plant, mehr für die Schule zu tun, und Arian freut sich auf die Hallenturniere im Fußball.

© Roland Keusch

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rga-online, 30. Dezember 2015

Jugendhilfe Bergisch Land

Das wünschen sich Kinder für 2016

So richtig gute Vorsätze haben sie noch nicht, die Kinder der Wohngruppen Kallenberg und Thomas-Mann-Straße der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land (EJBl). Dafür sind sie eigentlich auch noch viel zu jung.

Vielmehr freuen sie sich auf das, was kommt, haben individuelle, aber auch ganz globale Wünsche. So wie Rabbi (14): "Ich wünsche mir für 2016 eine etwas bessere Stimmung auf der Welt. Vor allem in der Politik." Der Teenager schaut regelmäßig Nachrichten und informiert sich über weltweite Geschehnisse. Seinen Optimismus hat er trotz Krisen und Katastrophen nicht verloren: "Ich bin guter Dinge, dass es positiv weitergeht."

Joshua (13) hofft, dass Geflüchtete auch weiterhin in Deutschland willkommen geheißen und fair behandelt werden: "Wir haben an unserer Schule eine Flüchtlingsklasse und zu den Jugendlichen aus verschiedenen Ländern haben wir schon gute Kontakte. Das finde ich gut."

Alle freuen sich auf eine rauschende Silvesternacht

Lara (13) möchte besser in der Schule werden und den Unterricht ernster nehmen und auch Joshua plant, sich beim nächsten Zeugnis um einige Noten zu verbessern. Cedric (9) freut sich auf seinen Geburtstag und Arian (11) auf die Hallenturniere seiner Fußballmannschaft. Er schaut aber auch über den Tellerrand: "Ich wünsche mir, dass die Menschen die Umwelt ein bisschen besser behandeln und unsere Meere nicht zerstören."

Rabbi hat jetzt schon kaum etwas anderes als die Sommerfreizeit im Kopf. Mit einer Gruppe von Jugendlichen und Erziehern sitzt er regelmäßig zusammen und plant den ersehnten Urlaub. „Eine Städtereise wird es wohl werden“, verrät der Schüler. „Im Moment tendieren wir zu München.“ Alle gemeinsam freuen sie sich auf eine rauschende Silvesternacht, die fast alle Kinder der EJBl mit den Erziehern in den Wohngruppen verbringen. „Sie dürfen natürlich alle ausnahmsweise bis nach Mitternacht aufbleiben“, sagen die Erzieherinnen Claudia Hungerbach und Nicole Gallon. Aaron (8) hofft, dass das Feuerwerk „so richtig laut“ wird. Das ist eigentlich sein einziger Neujahrswunsch. Und Raya (5) ist schon jetzt aufgeregt, dass sie so lange aufbleiben darf. Erzieherin Kirsten Neuhoff hat in der Silvesternacht Bereitschaftsdienst in der Wohngruppe an der Kreuzstraße. Dort leben ältere Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren. Sie verbringen den heutigen Abend auf Partys oder bei der Familie.

Kirsten Neuhoff wird bei Raclette und Orangensaft ihr Handy immer griffbereit haben: „Wenn der oder die Erste sich meldet, dass sie nach Hause möchte, muss ich auch los.“

Weihnachten und Silvester in den Wohngruppen ist für die Kinder und oft auch die Erzieher fast wie in einer eigenen Familie. "Viele fahren ja nicht oder nur für einige Stunden nach Hause", sagt Neuhoff. Raclette, Spiele und am Schluss ein großes Feuerwerk stehen auf dem heutigen Abendprogramm – eben wie in einer Familie.

Von Anja Carolina Siebel