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War keine Seifenblase: Der Zusammenschluss von evangelischer Kirche und Stadt bei der Jugendhilfe Bergisch Land hat Bestand.

© Roland Keusch

31. Dezember 2015

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3. Dezember 2015

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18. November 2015

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rga, 18. Oktober 2015

Zirkuszelt

Jugendhilfe feiert Zehnjähriges im Zirkuszelt

Am Samstag lud die Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land (EJBL) zum zehnjährigen Bestehen ins Zirkuszelt der Familie Casselly ein.

Die EJBL bietet Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen einen Lebensraum, der sich an deren individuellen Bedürfnissen orientiert. Über 600 Gäste folgten der Einladung und genossen eine Zirkus-Show. Markus Emonts, Fachsbereichsleiter und Prokurist führte mit Tamara Schroer, ehemalige Bewohnerin, durch die Veranstaltung.

Mit einer Fotoshow aus den letzten zehn Jahren begann die Feier. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Prälat Dr. Martin Dutzmann, Bevollmächtigter des Rates der EKD und der Europäischen Union, erinnerten sich an die Fusion zwischen evangelischen Kirche und der Stadt. „Die eingegangene Ehe war der richtige Schritt“, sagte Mast-Weisz vor zehn Jahren, damals Sozialdezernent.

Clown Antonio staubte alle Gäste gründlich ab, auch Thomas Neuhaus

Als Highlight empfand Dutzmann (damals Superintendent) die Beratungen. „Kirche und Stadt zusammen war eine komische Geschichte“, erinnerte sich Dutzmann an gemischte Gefühle. „Doch unsere Erwartungen wurden weit übertroffen“, bilanzierte der OB. Als Bonbon gewann der EJBL Sängerin Judith van Hel, die bei Voice of Germany 2013 den 2. Platz belegt hatte. Am Samstag sang sie eigene Kompositionen, die Jugendlichen aus den Wohngemeinschaften freuten sich über den prominenten Besuch.

Mit dem EJBL-Quiz mussten Erwachsene und Jugendliche aus dem Publikum zeigen, ob sie sich in der Geschichte der Einrichtung auskannten. Geschäftsführerin Silke Gaube half den Kandidaten bei den Fragen. Zehn Kinder hatten eine Woche für ihren Auftritt geprobt und zeigten ihr Können in der Manege. Zurzeit betreut die EJBL 114 junge Menschen zwischen 6 und 17 Jahren in zwölf Wohngruppen.

Clown Antonio aus der Casselly-Familie musste zuvor alle Gäste gründlich abstauben. Wen er vor sich hatte, war ihm herzlich egal. „Waren Sie heute beim Friseur?“, fragte er einen Besucher, dieser verneinte. „Das sieht man“, lachte der Clown, nicht ahnend, dass er Sozialdezernent Thomas Neuhaus veräppelt hatte. Viele Eltern nahmen an der Festlichkeit teil, darunter auch ehemalige Bewohner, die ihre eigene Familie gegründet haben. „Ich bin so froh, dass ich dort Halt gefunden habe“, sagte eine Ehemalige. Viele Jugendliche hatten Samstag Aufgaben wie das Catering übernommen. Ein Zusammenschluss zweier Institutionen, der vorbildlich lief.

Von Elisabeth Erbe