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Die Waldhofkinder Chiara, Laura und Max mit ihren Patenkaninchen Krümel und Fussel, hinter ihnen stehen Tierheim-Mitarbeiterin Julia Winter und Sozialpädagoge Markus Geldmacher.

© Roland Keusch

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rga, 4. August 2015

 

Waldhof

Jugendliche retten Kaninchen

Chiara, Laura und Max besuchen ihre kleinen Schützlinge im Tierheim Wermelskirchen so oft wie möglich.

Krümel und Fussel sind eifrig dabei, frische Löwenzahnblätter zu knabbern. Auf die Foto-Session haben sie offensichtlich nicht wirklich Lust; nur widerwillig lassen sie sich von ihrem zweiten Frühstück losreißen, kuscheln sich aber dann doch an ihre großen Freunde, und Krümel beginnt sogar, unternehmungslustig mit dem Näschen zu schnuppern.

Das weiße Angora-Kaninchen und sein Kumpel, ein schwarzweißer Angora-Mix passen genau in die Hände der 12- beziehungsweise 14-jährigen Jugendlichen Chiara, Max und Laura.

Die drei sind Bewohner der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch-Land – im „Waldhof“ – und haben die beiden flauschigen Minis zusammen mit zwei älteren Kaninchen ausgesetzt am Straßenrand entdeckt. „Eine Spaziergängerin hat uns auf die Tiere aufmerksam gemacht, die ein Stück weiter an unserer Straße Richtung Wald, verschreckt am Rand hockten“, erzählt Markus Geldmacher, betreuender Sozialpädagoge im Waldhof.

Zusammen mit den Jugendlichen sei er sofort dorthin gelaufen. „Aber wir konnten nur noch vier von den Tieren einfangen, der Rest war unauffindbar.“

Die Minis seien sehr leicht zu greifen gewesen. „Die waren ja höchstens zwei Wochen alt.“ Die beiden Größeren hätten ihnen durchaus mehr Mühe gemacht – aber schließlich konnten sie alle vier Kaninchen mit in die Einrichtung nehmen.

Im Waldhof können keine Kaninchen gehalten werden

Plastikwannen wurden zu „Ställen“ umfunktioniert, Futter organisiert und schließlich auch das Tierheim angerufen. „Im Waldhof können wir leider keine Kaninchen halten“, bedauert Geldmacher. Besonders die beiden Kleinen hätten ihnen Sorgen gemacht: Die fraßen nicht, und passende Milch konnten wir ihnen ja nicht bieten.“ Das aber konnte Julia Winter vom Tierheim am Aschenberg.

„Wir verwenden in solchen Fällen Katzenaufzugs-Milch, das klappt in der Regel gut. Seit knapp 14 Tagen sind die Neuankömmlinge nun da und haben sich prima eingelebt, wie sich die Waldhof-Kinder nun zum dritten Mal überzeugen konnten.

„Max und Moritz“ heißen die beiden größeren „Jungs“, die genau wie ihre kleineren Geschwister nur als Paar abgegeben werden. „Kaninchen vereinsamen, wenn sie alleine gehalten werden. Das möchten wir nicht“, erläutert Julia Winter.

Krümel und Fussel müssen noch ein bisschen exklusiv gepäppelt werden bevor sie zur Karnickel- "Gang" stoßen dürfen. Winter: "Ich hab sie noch zuhause bei mir. Wenn sie größer sind, werden sie geimpft und kastriert. Und dann freuen wir uns auf liebe Menschen, die ihnen ein schönes Zuhause mit genügend Auslauf bieten."

Von Jutta Schreiber-Lenz