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Martina Stelberg (l.) erhält Blumen als Dankeschön von Silke Gaube (r.). Mit dabei sind Christian Knies, Harald Sellner und Heiner van Mil.

© Michael Sieber

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rga-online, 3. Dezember 2015

Clearing-Zentrum

Kinder lernen am Waldhof individuell

In einer kleinen Schulklasse werden die Kinder unterrichtet.

In dem Clearing-Zentrum „Am Waldhof“, in dem traumatisierte Jugendliche aufgenommen und psychologisch betreut werden, gibt es seit 2,5 Jahren auch eine kleine Schulklasse. „Ein erfolgreiches Projekt“, bilanziert Silke Gaube, Geschäftsführerin der Evangelischen Jugendhilfe, die Klasse am Mittwoch.

Vor diesem Projekt seien die Kinder und Jugendlichen, die zeitweise „Am Waldhof“ wohnen in Remscheider Schulen vermittelt worden. „ Es war schwierig für die Kinder, die ohnehin vieles erleben mussten, sich in eine neue Klasse einzufinden. Außerdem haben ja auch viele mit Schulangst zu kämpfen. Für die bestehende Klasse ist es auch nicht einfach, wenn ständig wechselnde Schüler in die Klasse kommen oder nach ein paar Wochen wieder gehen“, sagt Gaube.

Neues Projekt in Kooperation mit der Heinrich Neumann Schule

Auch für die Lehrer habe diese Regelung eine besondere Herausforderung dargestellt. In Kooperation mit der Heinrich Neumann Schule konnten diese Probleme gelöst werden. An vier Tagen in der Woche unterrichtet Martina Stelberg – sonst Lehrerin an der Heinrich Neumann Schule – Kinder in der Einrichtung. „Momentan unterrichte ich sechs Kinder und Jugendliche. Der jüngste ist in der ersten Klasse und die älteste ist 17 Jahre alt“, erklärt Stelberg.

Kinder, die aus der näheren Umgebung kämen, würden – soweit es ihre Situation zulässt – weiterhin ihre Schule besuchen. „Das gibt ihnen Kontinuität“, sagt Gaube. Das Projekt richte sich an Kinder, die von weiter entfernten Orten nach Remscheid in das Clearingzentrum kommen, die akute Krisensituationen durchleben oder unter Schulangst leiden. „Durch dieses Projekt kann ich mich auch gut mit den Pädagogen absprechen, etwa wenn ein Kind gerade besondere Probleme hat. Da stelle ich mich dann drauf ein“, sagt Stelberg.

Die Lehrerin unterrichtet die Kinder in allen Fächern. Dabei schaut sie, auf welchem Lernstand sie sind und fördert sie ganz individuell. „Das ist hier viel einfacher, als in einer größeren Klasse. Vorrangig geht es aber darum, dass die Kinder wieder Erfolgserlebnisse mit der Schule verbinden. Sie werden selbstbewusster“, sagt sie.

Von Janina Walter