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Von links: Sabine Woisch, die Zahnärztin Linda Arnold (mit "Gustaf Glücklich"), Silke Gaube, Dr. Farina Blattner und Dr. Peter Blattner.

FOTO: NABER

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Lüttringhauser Anzeiger, 13.03.2014

Hilfe für mehr Chancengleichheit

Das Lüttringhauser Zahnärzte-Ehepaar Farina und Peter Blattner hat bei seiner neuesten Spendenaktion Kinder und Jugendliche im Blick. 1.400 Euro gingen an die Evangelische Jugendhilfe Bergisch Land.

"Mit so viel Geld hatte ich nicht gerechnet", staunte Silke Gaube, die Geschäftsführerin der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land, als ihr das Lüttringhauser Zahnarztehepaar Farina und Peter Blattner jetzt eine Spende von 1.400 Euro zusicherte.

Zahngold versteigert für den guten Zweck

Zusammengekommen war das Geld durch Zahngold, das die Patienten nicht mit nach Hause nahmen, sondern in der Praxis ließen. "Wir haben es auf E-Bay versteigert und den Betrag von 700 Euro dann verdoppelt", erklärt Dr. Farina Blattner. Verdoppelt deshalb, weil sich die beiden Zahnärzte entschlossen hatten, ihren Kunden keine Weihnachtskarten mehr zu schicken, sondern sie durch eine Annonce im Lüttringhauser Anzeiger zu grüßen.

"Das Geld, das wir so gespart haben, sollte dann ja auch einem guten Zweck zu Gute kommen. Und nicht nur in diesem, sondern auch in den kommenden Jahren", versichert Dr. Peter Blattner. Die Evangelische Jugendhilfe kann das Geld gut gebrauchen: "Die 107 Kinder, die bei uns leben, brauchen ja auch schöne Erlebnisse", weiß Silke Gaube, die vor allem das Bild vom armen Heimkind verändern will. Klar hätten diese Kinder es schwerer, aber auch sie müssten ja mit 18 oder 19 Jahren auf eigenen Beinen stehen. Als ein junges Mädchen kürzlich bei ihnen eingezogen sei, da habe sie deutlich gemacht, dass es ab jetzt am ei-genen Leben schrauben kann: "Am Abend hat sie mich dann gefragt, wie das denn geht, "am Leben schrauben". Das Angebot des Zahnarztehepaares, ruhig einmal einen der Jugendlichen in ihre Praxis als Praktikant oder Praktikantin zu schicken, nahm die Geschäftsführerin gerne an. Zumal die Ärztin versicherte, dass Noten nicht allein ausschlaggebend seien. "Wir beide waren ja auch keine Einserschüler", gaben sie lachend zu.

Die Spende soll vor allem in der Wohngruppe Kallenberg, in der sieben Kinder zwischen sechs und 12 Jahren leben, eingesetzt werden. "Für die Ferienfreizeit und das eine oder andere schöne Teil fürs Zimmer", hat Sabine Woisch, Teamleiterin dieser Gruppe, schon konkrete Vorstellungen.