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Die Bewohner der Jugendhilfe-Wohngruppen freuen sich über die neuen Computer. Mit ihnen können sie im Internet surfen oder auch Hausaufgaben und Referate machen.

BM-FOTO: NICO HERTGEN

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Bergische Morgenpost, 12.03.2014

Computer für die Wohngruppen

WERMELSKIRCHEN (kron) Wenn die Kinder und Jugendlichen abends in ihren Wohngruppen der Jugendhil­fe Bergisches Land sitzen, wird Fernsehen geschaut, Spiele gespielt oder sich unterhalten.

Jetzt haben sie endlich die Möglichkeit, wie andere Gleichaltrige im World-Wide­Web zu surfen. „Ich habe selber drei Kinder. Die brauchen einfach Zugang zu einem PC. Sei es zur Unterhaltung, aber auch für die Schule. Wir sind sehr froh, dass wir hier weiterhelfen konnten", sagte Hans-Jörg Schumacher, Sparkassendirektor in Wermelskirchen.

Gemeinsam mit der Sparkasse Remscheid und den Lion-Clubs kamen die Spender für einen Großteil der etwa 10 000 Euro auf. Dafür wurden zwölf Wohngruppen mit je einem Laptop ausgestattet. Die Initiative ging vom sogenannten Gruppensprecherrat aus. „Wir haben als Gruppensprecherrat unser Anliegen an die Erzieher weitergegeben und sind froh, dass so ein tolles Ergebnis erzielt werden konnte", freute sich der 17-jährige Felix.

In einer Wohngruppe sind immer acht oder neun Kinder und Jugendliche, die sich einen Laptop teilen. „Bei uns ist das ganz fest geregelt. Jeder hat zwei Tage in der Woche, wo er jeweils eineinhalb Stunden an den Computer darf. So entstehen keine Streitigkeiten", erklärte die 17-jährige Jenny. Aber man könne sich ja noch wegen anderer Dinge anzicken, wie die Bewohnerin einer reinen Mädchenwohngruppe lachend anmerkte. „Und auch mit den Erziehern haben wir manchmal Meinungsverschiedenheiten, aber das ist normal. Eigentlich kommen wir sehr gut miteinander aus", erzählte ihr ebenfalls 17-jähriger Freund Florian.

Insgesamt kommen die Jugendlichen in den Wohngruppen sehr gut zurecht. „Bei uns in der Gruppe bin ich der Älteste und die Jüngsten sechs Jahre. Wir haben trotzdem Spaß zusammen", erklärte Florian. Der Tagesablauf ist in den Gruppen immer unterschiedlich, aber grund­sätzlich festgelegt. „Morgens machen wir uns zum Beispiel selber Frühstück und essen gemeinsam, bevor wir zusammen zur Schule gehen", erzählte die elfjährige Sarah. Nach der Schule gibt es nach Möglichkeit ein gemeinsames Mittagessen. „Danach machen ich Hausaufgaben und dann treffe ich mich mit meinen Freunden oder gehen Fußballspielen", erklärte der 16-jährige Jehovany. Zum Schluss lassen die Kinder, manchmal mit den Erziehern gemeinsam, den Abend ausklingen. Oder sie gehen künftig an den Computer.

kron