Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen

 

 

Markus Emonts, Fachbereichsleitung Jugend bei der EJBL, dankte gestern den Kindern und Jugendlichen für ihre tolle Arbeit.

Foto: Herbert Draheim

27. Dezember 2013

Kinder motzten das Lebkuchenhaus noch auf

mehr ...

7. Dezember 2013

Jugendhilfe-Kinder sind dabei

mehr ...

30. Oktober 2013

Gruppensprecher der EJBL sind tief beeindruckt

mehr ...

21. Oktober 2013

Vorbereitet auf die Bildungsfahrt

mehr ...

11. Oktober 2013

Nachwuchs erhält 70 Bücher von Marie-Louise Lichtenberg

mehr ...

3. Oktober 2013

Kinder und Jugendliche zeigen Kunstwerke in der Stadtsparkasse

mehr ...

17. September 2013

Ritter- und Gauklerfest gefeiert

mehr ...

11. September 2013

Sommerfest am Tannenhof stand im Zeichen des Mittelalters

mehr ...

31. August 2013

Zwei PCs für die Evangelische Jugendhilfe

mehr ...

28. August 2013

Ein Kinder-Kirmesspaß mit Tradition

mehr ...

30. Juli 2013

Atieno holt Gold, Roggel Bronze

mehr ...

12. Juli 2013

Acht Gastronomen kochten für den guten Zweck

mehr ...

3. Juli 2013

"Wenn man nichts sagt, passiert auch nichts!"

mehr ...

16. April 2013

Acht Gastronomen kochen für einen guten Zweck

mehr ...

16. März 2013

Motorradfahrer bezahlen Kindern die Busfahrt

mehr ...

15. März 2013

Kindheit im Heim – eine Schreckenszeit

mehr ...

13. März 2013

Dietmar Krone und Hans-Werner Osthoff erlebten im Kinderheim die Hölle

mehr ...

12. März 2013

Ev. Jugendhilfe: Hilfe für Kinder mit Schulproblemen

mehr ...

21. Februar 2013

Halzenberg: Kostenlose Matratzenreinigung für Außenwohngruppe

mehr ...

23. Januar 2013

EJBL-Kinder und -Jugendliche sehen "Transsylvanien"

mehr ...

22. Januar 2013

Antwort auf Frage, wie es weitergeht

mehr ...

17. Januar 2013

Nothilfe für Kinder und Jugendliche

mehr ...

 

 

 

 

rga.online, 03.10.2013

Kinder und Jugendliche zeigen Kunstwerke in der Stadtsparkasse

"Zaubereien auf Tomatenpapier" ist ein geschickt gewählter Titel für eine Ausstellung in der Hauptstelle der Stadtsparkasse. Im hinteren Bereich sind Kunstwerke zu sehen, die die Sozialpädagogin und angehende Kunsttherapeuthin Wilma Balderhaar mit Kindern und Jugendlichen aus den Wohngruppen der Ev. Jugendhilfe Bergisch Land (EJBL) in verschiedenen Projekten geschaffen hat.

Natürlich stellt sich dem Betrachter die Frage, was denn "Tomatenpapier" sei. Es überrascht wenig, dass es sich dabei nicht um ein völlig neues Material handelt. "Wir haben Tetrapack-Tüten unter anderem von passierten Tomaten als Grundlagenmaterial für die Radierungen aufgeschnitten. Dabei fand eines der Kinder, das sehe ja aus wie Tomatenpapier", erläuterte die Sozialpädagogin.

Die Kinder schnitten das metallfolienbeschichtete Ausgangsprodukt auf, reinigten und bearbeiteten es. Insgesamt haben sich Kinder zwischen sechs und 17 Jahren unter dem Aspekt freier Motivwahl daran gemacht, dann in diese Folien ihre Bildvorstellungen zu ritzen, mit einer Zahnbürste Farben von oben nach unten aufzutragen, überflüssige Farben abzuwischen und ein seitenverkehrtes Druckresultat zu erstellen.

40 Radierungen und 20 Fotos von Plastiken

Entstanden sind 40 Radierungen, die von einer erstaunlichen Fantasie und handwerklichen Geschicklichkeit zeugen. Hinzu kommen 20 Fotos von Plastiken, in denen die Kinder "mit einem guten Gefühl für Proportionen Tiere und Fantasie-Gestalten gefertigt haben", erklärte Wilma Balderhaar und versprach, die Projekte fortzuführen und weitere Ausstellungen folgen zu lassen.

"Eine sehr feine, kleine Ausstellung mit viel Leben", lautet ein Eintrag im ausgelegten Gästebuch. Tatsächlich ist die Lust zu spüren, mit denen die Kinder eigene Ideen entwickeln und umsetzen konnten.

Nathalie hatte beim Erklären ihres Kunstwerks fast genauso viel Spaß wie beim Herstellen. Ihr Kratzbild erzählt die Geschichte der beliebten Trickfilmfigur "Spongebob", dessen Herz von einer Libelle angegriffen wird. "Hat Spaß gemacht, sich so etwas auszudenken", sagte die Achtjährige.

Arian dagegen ließ sein surrealistisch anmutendes Werk lieber für sich sprechen. Auf die Frage, was denn da zu sehen sei, sagte der Neunjährige kurz und knapp: "Das ist Kunst."

Die Kunstwerke sind in der Stadtsparkasse an der Telegrafenstraße bis zum 18. Oktober zu besichtigen.

Von Hartmut Engelbrecht und Gunnar Freudenberg