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Christa Fischer (von links) und Werner Stolze freuen sich über den Osterkorb, den Ernst-Willi Tönnes mit den Enkeltöchtern Nelly und Paula sowie Ehefrau Hannelore überreicht hat.

Foto: Hans Dieter Schmitz

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Einen ganzen Korb bunter Ostereier brachte Ernst-Willi Tönnes am Ostersamstag mit bei seinem Besuch in Haus Vogelsang. Seit 53 Jahren pflegt der Bergische Nutz- und Rassegeflügelzuchtverein diese Tradition.

Die wollte der Vereinsvorsitzende auch in diesem Jahr nicht brechen. Gemeinsam mit Ehefrau Hannelore und den Enkelinnen Paula (9) und Nelly (4) übergab er die bunten Eier an Heidi Popko, Leiterin des Seniorenheims, und die Bewohner Christa Fischer und Werner Stolze.

Schon in den Tagen zuvor schaute Tönnes in der Einrichtung vorbei und brachte 540 rohe Eier mit. Genug, um jedem Bewohner am Samstag ein kleines Osternest vor die Tür zu stellen.

"Wir haben mit 150 Eiern Osterschmuck gebastelt", erzählt Christa Fischer.

Aber nicht nur Die Senioreneinrichtung Haus Vogelsang erhielt Eier. Für die Caritas-Heimstatt in der Nachbarschaft gab es 120 Eier, weitere 220 überreichte Tönnes an die Ev. Jugendhilfe Bergisch Land (ehemals Kreiskinderheim).

Diese Menge hätten die 26 in dem Verein organisierten Geflügelzüchter gar nicht zusammenbekommen. Immer weniger Wermelskirchener halten Geflügel und finden den Weg in den Verein. Deshalb habe er beim Eierproduzenten Hanno Kutscher in Unterwinkelhausen noch zukaufen müssen, verrät Ernst-Willi Tönnes. Finanziert sei das aus der Vereinskasse.

Der Vorsitzende ist optimistisch, dass der Verein trotz des mangelnden Nachwuchses auch in den nächsten Jahren noch aufrecht erhalten kann.

Sicher ist Ernst-Willi Tönnes aber in einem anderen Punkt. Angst vor Dioxin belastete Eier müssten die drei Einrichtungen auf keinen Fall haben, da gehe von den Vereinsmitgliedern gespendeten und zugekauften Eiern keinerlei Gefahr aus, versichert Tönnes.

Die Schlagzeilen um Dioxin-belastete Eier in den Tagen vor Ostern haben auch Heidi Popko und ihre Küchenteam aufgeschreckt. Aber die Heimleiterin gibt Entwarnung nach einer Rücksprache mit ihrem Küchenchef. Die Lieferanten hätten die Unbedenklichkeit der Eier schriftlich bestätigt, beruhigt sie.

Von Michael Albrecht