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Philipp Wolter vom "Spatzenhof" backt mit den Kindern vom Kreiskinderheim EJB Lebkuchenhäuser für die Nikolaus Wette. © Foto: H. Draheim

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Kinder backen im "Spatzenhof" für die Nikolaus-Wette

Von Thomas Wintgen

Küchenchef Philipp Wolter hatte gestern Bleche, Dach- und Giebel-Lebkuchen sowie Details vorbereitet, Schornsteine zum Beispiel oder auch die Haustür. "Die müsst Ihr so kleben, dass sie offen steht", empfahl der Spitzenkoch den Kindern dringend.

Sonst würden sie später das Teelicht im Innern des Hauses nicht entzünden können. Die EJBL hatte kurzfristig die Wohngruppen abgefragt, wer gestern nicht zum Förder-, Musik-, Sportunterricht oder zu sonst einer außerschulischen Verpflichtung musste. Es kamen 15 Kinder zusammen, und mit Hilfe der angehenden EJBL-Chefin Silke Gaube sowie Anna Fanelli und Maximilian Fresen (WiW-Marketing) entstanden 18 Lebkuchenhäuser.

Ein Grundstock, auf dem die EJBL-Kinder heute und morgen aufbauen. Denn die Wette für den Nikolaus-Treff gilt: Die Kinder bringen 50 Lebkuchenhäuser und WiW schafft es, alle zu verkaufen. Die süßen Bastelwerke stehen am Samstag, 3. Dezember (ab 16.30 Uhr), auf dem langen Tisch im Zelt unterm Weihnachtsbaum und kosten pro Stück 10 Euro. Spenden sind willkommen. "Von Freitag bis Sonntag steht im Zelt eine Box", kündigt Anna Fanelli an. Den kompletten Erlös möchte WiW dem vormaligen Kreiskinderheim für die Weihnachtsfeier zur Verfügung stellen.

Anna Fanelli: "Es darf auch mehr werden." Sie fände es schön, wenn Wermelskirchener Familien ein paar Häuser mehr backen, die ebenfalls verkauft würden. Gespendete Lebkuchenhäuser können bis Freitag bei "ToscAnna" abgegeben werden. Die ersten 18 Häuser sind ihren Preis allemal wert. Philipp Wolter, der zurzeit auch Lebkuchen-Backkurse anbietet, machte den Kindern vor, wie sie Zuckerguss zum "Verkleben" der Bauelemente einsetzen und ("Dann kommt das Beste") Dach und Wände mit Süßigkeiten verzieren.

Was man so Dach nennt. Im Rohbau war das eine und andere zugig. Anna Fanelli verwies lachend auf ihr Haus, als sie sagte: "Ich habe ein südländisches Häuschen." Das dürfe offen sein - im Süden regne es ja nicht. Silke Gaube hatte den Kindern auf der Herfahrt erzählt, dass der Spatzenhof von 1913 an etwa 50 Jahre lang ein Kinderheim gewesen ist. Die Kinderheim-Kinder hörten aufmerksam zu.