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Günther Jäckle im Dienst der Evangelischen Jugendhilfe.

Foto: J. Körschgen

Günter Jäckle

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19. August 2008

Günther Jäckle seit 25 Jahren für Kinder aktiv

Bergisches Land. "Es ist nicht so mein Ding, selbst im Mittelpunkt zu stehen. Aber es war schon eine gelungene Überraschung", sagt Günter Jäckle und lächelt.

Gerade einen Tag aus dem Urlaub zurück, wurde er am Sonntag während des Sommerfestes der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land auf dem Gelände des Remscheider Waldhofes besonders geehrt.

Anlass: sein 25jähriges Dienstjubiläums. Seine Mitarbeiter gratulierten mit einer Rose und hatten einen Text von Hannes Wader speziell für ihn umgedichtet. Die Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Simone Kugler-Haase, würdigte Jäckles großes Engagement. Er war zunächst Hausvater des Evangelischen Kreiskinderheims Wermelskirchen und wirkt seit 2006 durch die Fusion mit dem städtischen Kinderheim Waldhof als Geschäftsführer der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land.

Noch keinen Tag hat Jäckle, der nächsten Januar seit 40 Jahren im Beruf ist, nach eigener Aussage bereut. Und das, obwohl sich die Heimerziehung in den langen Jahren komplett verändert hat. "Früher haben wir eher Kinder aus den unteren Gesellschaftsschichten betreut, heute zieht es sich durch alle Schichten", erklärt Jäckle und sieht den Grund in Erziehungsdefiziten. "Viele Familien sind auf zwei Einkünfte angewiesen. Haben nicht mehr die Kraft und die Zeit für die Kinder oder sind durch zu viele Probleme nicht mehr zu einer Erziehung in der Lage", so der Fachmann.

Stolz ist er, dass durch die Fusion der städtischen und der kirchlichen Einrichtung keine besonderen Fusionsprobleme entstanden sind. "Die Entscheidung zur Fusion haben der ehemalige Superintendent Dr. Martin Dutzmann und der Remscheider Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz getroffen und damit die richtige Richtung eingeschlagen", ist er überzeugt. Jäckle betont, dass die Jugendhilfe - sechs Millionen Euro müssen pro Jahr erwirtschaftet werden - keinen Zuschussbedarf hat. Ziel der rund 80 Mitarbeiter der Jugendhilfe, die etwa 100 Kinder betreuen ist es, bis 2010 die Häuser des Waldhofes komplett geräumt zu haben.

Zur Zeit wohnen dort noch zwei Gruppen. Die heilpädagogische Gruppe ist inzwischen nach Bergisch Born in das ehemalige Frauenhaus umgezogen, die Jungengruppe in ein ehemaliges Hotel an der Eberhardstraße.

Von Sabine Naber