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GünterJäckle, Geschäftsführer der Ev. Jugendhilfe Bergisch Land.

BM-FOTOS: HDN

24. Dezember 2007

Mit Zuversicht durchstarten

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29. November 2007

Freude mit einem Hauch von Wehmut

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29. November 2007

Heilpädagogische Ambulanz feierte ihr zehnjähriges

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24. November 2007

Den Kindern Flügel verleihen

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22. Oktober 2007

Baumarktkette spendet Jugendhilfe 125.000 Euro

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19. Oktober 2007

Freude groß über den Geldregen

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17. Oktober 2007

250 000 ­ für Kinderheim und Hospiz

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15. August 2007

Feiern mit der Jugendhilfe

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24. Juli 2007

Golfturnier für die Jugendhilfe

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23. Juli 2007

Golfen und Gutes tun

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30. Juni 2007

Richtig „Dampf ablassen”

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23. Juni 2007

Ehrenamtler gesucht

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16. Juni 2007

Geschütztes Umfeld in alter Villa

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16.juni 2007

Neues Zuhause für acht Kinder

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2. Juni 2007

Obi-Mitarbeiter helfen Problemkindern

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30. Mai 2007

Mit dem Rad nach Paris

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25. Mai 2007

Obi spendet 25.000 € für evangelische Jugendhilfe

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7. Mai 2007

Projekt trägt schon die ersten Früchte

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10. April 2007

Kreis wird zum Mekka für Golfer von nah und fern

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9. April 2007

Golfen für den guten Zweck

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7. April 2007

Mit dem Rad bis Paris

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31. März 2007

50 Jahre WGA

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12. März 2007

Gäste von der Aktion begeistertn

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19. Oktober 2007

Freude groß über den Geldregen

„Als ich meiner Kollegin Silke Gaube von der unglaublichen Spende erzählte, wäre sie bei einer Wanderung in Norditalien bald vom Berg gerutscht“, lachte Günter Jäckle.

„Und meine Kollegen Jörg Löwe und Markus Emonts schauten verduzt in mein Bürozimmer, als ich laut ,Hurra’ gerufen hatte.“ In der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land ist die Freude über die 125.000 Euro-Spende von Praktiker groß. Und das Geld ist bereits auf dem Konto.

Praktiker hatte im außergerichtlichen Vergleich mit Obi den Kürzeren gezogen und musste 250.000 Euro zahlen – Obi hatte dann zwei Wermelskirchener Organisationenvorgeschlagen (die BM berichtete).

Es ist die größte Spende überhaupt, die Jäckle je in seinen 40 Berufsjahren im kirchlichen Dienst und 25 Jahren Kinderheim erlebt hat. „Im Frühjahr haben wir erst 25.000 Euro von Obi bekommen. Das war schon für unsere Verhältnisse eine Riesenspende. Aber so etwas wie heute . . .“ Der Geschäftsführer sieht in dem Obi-Vorschlag ein deutliches Zeichen, dass „das Unternehmen unsere Arbeit in dieser Art und Weise wertet und uns damit unterstützt. Dafür danken wir der Geschäftsführung und Frau Meessen.“ Überlegt wird jetzt schon, wie man Obi Danke sagen kann: „Da werden wir uns etwas einfallen lassen.“ Das Geld wird bis zum 1. Januar 2008 zinsgünstig angelegt. Das ist schon besprochen. Dann werden drei Bereiche zusätzlich finanziell verstärkt, die unter chronischem Geldmangel leiden: 1. die Mitarbeiter-Fort- und Weiterbildung; 2. Ferien- und Freizeitmaßnahmen für junge Menschen und schulische Förderung; 3. die Substanzerhaltung der eigenen Immobilien, wovon es drei in Wermelskirchen und eine in Remscheid gibt.

Erst ganz ungläubig reagiert

Groß ist auch die Freude beim Hospizverein, wo ehrenamtliche Arbeit im Vordergrund steht. Vorsitzender Franz Gerding, seit fünf Jahren im Amt, habe beim Anrufder Praktiker-Justitiarin erstmal sehr reserviert und ungläubig reagiert. Dann aber war die Freude groß. „Wir haben zuletzt vor drei Jahren eine Spende über 15.000 Euro von der Sparkassenstiftung bekommen – und jetzt 125.000 Euro!!!“ Das Geld wird erst einmal angelegt; ehe es „satzungsgemäß“ eingesetzt wird, muss überlegt werden wofür: „Ich könnte mir denken, ein oder zwei Springer auszubilden, die unsere hauptamtliche Kraft bei Urlaub oder Krankheit vertreten. Auch in die Weiterbildung unserer 26 ehrenamtlichen Helfer könnte das Geld investiert werden.“ Denn Sterbe- und Trauerbegleitung sei schwierig – „deshalb muss die Arbeit Spaß machen, und da kann der Vorstand jetzt besser helfen“, so Gerding.

VON UDO TEIFEL