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900 Euro sind bei der Weltmeisterschaft für die evangelische Jugendhilfe zusammengekommen.

© Foto: H. Draheim

900 Euro

14. September 2006

Fusion der Kinderheime gelungen

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15. August 2006

Sommerfest für Waldhof-Kinder

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18. Juli 2006

Jugendhilfe: Für jedes WM-Tor der Nationalmannschaft gab es 50 Euro

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26. Mai 2006

Viele Tore - dann gibt’s auch eine große Spende

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24. Mai 2006

Spende ist bereits für den Sport verplant

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31. März 2006

Anleitung zum Glücklichsein

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18. Juli 2006

Jugendhilfe: Für jedes WM-Tor der Nationalmannschaft gab es 50 Euro

(ma). Mit dem evangelischen Kreiskinderheim, der heutigen evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land, ist das Ehepaar Walbrecht in besonderer Weise verbunden. Angelika Walbrecht hat dort ihr Anerkennungsjahr als Erzieherin absolviert und 1972 ihren späteren Ehemann Rolf kennen gelernt..

Der trainierte damals einige Kinder aus dem Heim und brachte ihnen das Einmaleins des Fußballs bei. Deshalb kamen die Eheleute vor dem Fußball-Weltmeisterschaft auf die Idee, für jedes Tor der bundesdeutschen Nationalmannschaft 50 Euro an die Jugendhilfe zu spenden.

Das hat sich ausgezahlt. 18-mal versenkten die Spieler der deutschen Mannschaft bei der WM den Ball im gegnerischen Netz. "Wir haben bei jedem Tor besonders laut gejubelt", erzählte Silke Gaube, Prokuristin der Jugendhilfe, gestern bei der Übergabe des Spendenbetrages. Und der kann sich sehen lassen. 900 Euro sind für die Einrichtung zusammengekommen.

Die Verwendung der Spende steht bereits fest. Sportmaterial für die Kinder und Jugendlichen, die in den Einrichtungen der Jugendhilfe betreut werden, soll davon gekauft werden. "Denn das Leistungsgeld, das wir für die Jugendlichen bekommen, reicht dafür nicht", erklärt Silke Gaube.

So sollen beispielsweise Fußbälle und Material für einen Kraftraum erworben werden, für dessen Einrichtung die Prokuristin etwa 3 000 Euro veranschlagt. Deshalb legte Rolf Walbrecht, der in Dhünn die Schirnhofer Vetriebs-GmbH, die Wurst- und Fleischwaren aus der Steiermark vermarktet, betreibt und außerdem Gesellschafter der Bitburger Hof Wermelskirchen GmbH ist, gleich noch fünf Lederbälle oben drauf.

Auch die nächsten Aktionen hat der Unternehmer bereits geplant. Bei der Kirmes unterstützt er die Musikschule. Außerdem wird sich zum ersten Mal der Bitburger Hof mit einem Getränke-, Steak- und Wurststand an dem Volksfest beteiligen.

Remscheider General-Anzeiger