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23. Dezember 2015

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Abenteuerwochenende am Laacher Seehaus

An dem Wochenende vom 24. auf den 25.Oktober 2015 starteten wir mit einem gut gefüllten Picknickkorb von Wermelskirchen aus in die Eifel. Wir, das sind Joel, Marlon, Marco, Benedikt, Herrn Nentzel und Frau Neitzel.

Nachdem es in den vergangenen Tagen sehr kalt war und viel geregnet hat, hatten wir schon sogar Sorge, dass unser Wochenende sprichwörtlich „ins Wasser“ fällt. Aber: wenn Engel reisen….

Am 24. Oktober 2015 war der Himmel zwar verhangen, aber es war trocken und warm. Nach einer lustigen Fahrt im klapprigen Bulli, einer reichlichen Stärkung aus dem gesund und lecker gefüllten Picknickkorb unterwegs, erreichten wir unser wunderschön im Wald gelegenes Domizil. Mittlerweile hatte die Sonne die Wolken durchbrochen und wir konnten eine schöne und aufregende Wanderung zum Kloster und zum Ufer machen. Am See angekommen erwartete uns ein leckerer Imbiss: Pommes mit Currywurst. Nach dieser Stärkung machten wir uns auf den Rückweg und jeder schaute unterwegs nach einem geeigneten Stock, den wir für unseren Abenteuerabend benötigten. Mit den letzten Sonnenstrahlen kamen wir zurück zum Laacher Seehaus und erkundeten zunächst die Feuerstelle und packten dann unsere Taschen aus.

Bis zum Abendbrot nutzen wir die Zeit, um die Stöcke Stockbrot – geeignet herzurichten und unsere Kürbisse für die Abend- und Nachtbeleuchtung auszuhöhlen und verzieren. Nach einem schnell eingenommenen Abendbrot zog es uns zur Feuerstelle.

Schnell haben wir ein schönes Lagerfeuer angezündet Im Schein unserer ausgeschnitzten Kürbisse wickelten wir den Teig um den Stock und freuten uns auf das fertige Ergebnis. Mhhhh, das war lecker!! Und da zu jedem leckeren Essen auch ein leckerer Nachtisch gehört, gab es gegrillte Marshmallows. Mhhhh, das war auch lecker! Gesättigt und von den aufre-genden Abenteuern des Tages erschöpft, fielen wir kurz vor Mitternacht in unsere Betten. Herr Nentzel hatte es besonders gut: Professor Marlon hielt einen etwa 20 minütigen Vor-trag über ein Bachbett im Oberbergischen. Joel berichtete Frau Neitzel, gar nicht müde zu sein, doch bereits eine halbe Minute später, war Joel bereits friedlich eingeschlafen.

Obwohl die Nacht nur kurz war, sprangen wir schon wieder früh aus den Federn, bereit, weittere Abenteuer zu erleben. Nach einem kurzen guten Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Mendig zu dem Lavadom-Museum. Hier kam jeder auf seine Kosten. Wer nur gucken wollte, konnte gucken, wer nur hören wollte, konnte hören und wer experimentieren wollte, konnte ausprobieren.      

Somit waren alle begeistert und hatten einen guten Eindruck von der Lavalandschaft Eifel. Da die Zeit so schnell verging, fuhren wir erst wieder zum Laacher Seehaus zurück, um Mittag zu essen. Anschließend erwartete uns noch ein besonderes Highlight: der Besuch eines inzwischen ausgekühlten Vulkans unter Tage, genannt Lavakeller.

 Wir stiegen 150 Stufen hinab in 32 Meter Tiefe und waren sehr beeindruckt von der unterirdischen Landschaft.  Während der Führung erfuhren wir, dass hier sogar mehrere Fernsehfilme (z. B. „Die Vampirschwestern“ und „Der Vulkan“) gedreht wurden.                                          

Auch Fledermäuse konnten wir an den hohen Decken beobachten. Von uns ließen sie sich nicht stören. Gut, dass wir Sicherheitshelme trugen, die uns vor den immer wieder herabfallenden Wassertropfen Schutz boten.           

Wieder oben angekommen, erfuhren wir außerdem, dass es mit diesem 1,5 Tonnen schweren Stein etwas Besonderes auf sich hat. Er war bereits drei Mal auf der Weltausstellung. Das erste mal 1851 in London! Was heute mit einem Kran so leicht möglich ist, war damals mit Pferdekutschen eine echte Plackerei! Das bisher letzte Mal war der Niedermendiger Stein im Jahr 2000 auf der EXPO in Hannover zu Besuch. Also mussten wir uns natürlich so einem weltberühmten Stein zur Seite stellen.
Da man ein so tolles Erlebnis nicht mehr toppen kann, machten wir uns auf die Heimreise.

Am späten Sonntagnachmittag kamen wir, gefüllt mit schönen Eindrücken, müde und zufrieden in Wermelskirchen an.

Das Fazit dieser Reise: ein solches Abenteuer muss unbedingt wiederholt werden!!!