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23. Dezember 2015

Abenteuerwochenende am Laacher Seehaus

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1. Juli 2014

Meine Konfirmation

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15. Mai 2014

Ein Ausflug mit den Kindern aus den Erziehungsstellen

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13. April 2011

Mein großer Wunsch

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6. Juli 2010

Eine Hommage auf die Ehrenamtlichen

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Ein Ausflug mit den Kindern aus den Erziehungsstellen:

enau dies beschreibt im Grunde auch die Tätigkeit aller Ehrenamtlichen der EJBL, welche ihr oft selbstloses Engagement  immer effektiv und nachhaltig in viele Bereiche einfließen lassen. Im Alltagsgeschehen werden diese Helfer nicht immer und für alle sichtbar, doch ihre Unterstützung hat zum Erfolg einer Vielzahl von Projekten, Festen oder weiteren organisatorischen Herausforderungen beigetragen.

Joel (5 Jahre), Marlon (11 Jahre) und Marco (15 Jahre)

Geplant war ein Ausflug auf dem Mauswanderpfad an der Wuppertalsperre in Hückeswagen. Die Schuhe geschnürt, der Rucksack für das Picknick gepackt, wollten wir uns am Wanderparkplatz in Hückeswagen treffen. Frau Neitzel holte Joel und Marlon bei Familie Machill ab und Herr Nentzel nahm Marco von Familie Strauch aus mit.

Die erste Aufregung erlebten alle Beteiligten, als sie jeweils nur ihr eigenes Auto auf dem Parkplatz sahen, der Kollege jedoch fehlte. Nach zähen Minuten des Wartens beschlossen beide Fahrer unabhängig von einander, sich auf die Suche nach den Anderen zu machen. Bereits nach wenigen Metern auf der verabredeten Straße trafen wir uns und stellten fest, dass es zwei Parkmöglichkeiten gab. Mit großem Jubel begrüßten wir uns. Endlich konnte unser Abenteuer starten.

Auf der 4,8 km langen Wanderstrecke überlegten wir, welche Überraschungen uns heute begegnen würden. Am Eingang des Wanderweges entdeckten wir ein Hinweisschild der Maus. Hier gab es erste Hinweise auf Besonderheiten zum Thema Wasser. Vom Ufer aus entdeckten wir viele  kleine  Fische und brütende Enten. Ein nach Futter tauchender Schwan streckte uns seinen Po entgegen. Nach den nun gesammelten Eindrücken machten wir eine kleine Pause und stärkten uns. Zum Zeitvertreib ließen wir Steine über das Wasser flitschen und jeder versuchte, der Beste zu sein.

An diesem sonnigen Tag waren viele Menschen unterwegs. Es begegneten uns Spaziergänger, Jogger, Fahrradfahrer und Wanderer. Die Wanderer brachten uns auf die Idee, uns einen Wanderstock zu suchen.

Weitere Hinweistafeln säumten unseren Weg und wir lernten, dass Wasser nicht nur zum Trinken da ist. Außerdem entdeckten wir auf unserem weiteren Weg mehrere Quellen, die wir genauestens unter-suchten. Am Rande des Weges, im Dickicht, erwarteten uns noch mehr Geheimnisse. Auf den ersten Blick schlängelte sich ein dicker Regenwurm durch das Gras. Doch beim näheren Hinsehen stellten wir fest, dass es eine Blindschleiche war. Behutsam hoben wir sie auf und berührten sie vorsichtig, um sie nicht zu verletzen. Überrascht stellten wir fest, dass sie nur glitschig aussah, sich aber trocken anfühlte. Was für eine Überraschung! Nun hielten wir die Augen besonders offen und fragten uns, was wir wohl als Nächstes entdecken würden.

Nach einer neuen Stärkung wurde unser Blick geschärft und wir entdeckten eine Eidechse, die sich flink vor uns verstecken wollte. Frau Neitzel sprang beherzt ins Gras und war schneller. Es gelang ihr, die Eidechse in die Hand zu nehmen und wieder waren wir erstaunt, wie dieses Tier sich anfühlte. Außerdem fanden wir eine leere Eierschale und fragten uns, welche Vogelart hier wohl gebrütet hatte.
Wir merkten gar nicht, wie schnell die Zeit verging, als plötzlich unsere Mägen knurrten. Nach einer so langen Wanderung mit vielen ausgefallenen Erlebnissen, Eindrücken und Erfahrungen erfreute uns die Aussicht auf Currywurst und Pommes.
Nach diesem ausgiebigen Mittagessen fühlten wir uns genug gestärkt, um einen Spielplatz aufzusuchen. Leider nahm dieser schöne Tag zu schnell ein Ende, denn – schwupps – war es später Nachmittag und Zeit, nach Hause zu fahren. Um den Tag wirklich rund zu machen, gab es noch ein schnelles Eis auf die Hand.