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6. Juli 2010

Eine Hommage auf die Ehrenamtlichen

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Eine Hommage auf die Ehrenamtlichen

In einer freien Enzyklopädie heißt es, dass ein Ehrenamt im ursprünglichen Sinn ein freiwilliges, öffentliches und unentgeltliches Amt ist. Man leistet es für eine bestimmte Dauer regelmäßig im Rahmen von Vereinigungen, Initiativen oder Institutionen.

Genau dies beschreibt im Grunde auch die Tätigkeit aller Ehrenamtlichen der EJBL, welche ihr oft selbstloses Engagement  immer effektiv und nachhaltig in viele Bereiche einfließen lassen. Im Alltagsgeschehen werden diese Helfer nicht immer und für alle sichtbar, doch ihre Unterstützung hat zum Erfolg einer Vielzahl von Projekten, Festen oder weiteren organisatorischen Herausforderungen beigetragen.

Und was tun die Ehrenamtlichen in den Erziehungsstellen? Wie wird ein Ehrenamt dort vertreten?

Innerhalb der Erziehungsstellen wird dies tagtäglich von den Ehepartnern der Pädagogen/innen ausgeübt und gelebt. Bestückt mit den Vorraussetzungen eines hohen Maßes an sozialem und christlichen Denken und Handeln haben sie sich auf dieses "Familienabenteuer" eingelassen. Mit viel Mut und der Bereitschaft die eigene Familie durch 1 bis 2 weitere Kinder zu vergrößern, sind diese Ehrenamtlichen in das Berufsfeld ihrer Ehepartner/innen eingestiegen. Sie tragen die pädagogischen Entscheidungen mit, entlasten in Alltagssituationen und helfen so, die angedachten Ziele zu erreichen. Rücksichtsvoll und ohne Vorurteile haben sie diese Kinder angenommen und sich vom ersten Tag an engagiert. Die Ehepartner verbringen den Großteil ihrer Freizeit mit den Kindern, teilen ihre Hobbys, leiten in vielen praktischen und handwerklichen Tätigkeiten an oder vermitteln schlicht einfach viel Lebenserfahrung. Die Kinder selbst profitieren von all diesen Dingen sichtlich und suchen bewusst den Kontakt zu ihnen. Beeindruckend dabei ist in jedem Falle die Professionalität dieser vermeintlichen "pädagogischen Laien". Diese gerade Linie und ein meist schnörkelloses Denken ist für ein tägliches Miteinander und das Familienleben enorm wichtig.

Und wie sehen sich die Ehrenamtlichen selber?
Wenn man sie danach fragt, führen sie kein Amt aus, sondern leben und lieben ihre Familie. Sie öffnen den Familienkreis, nehmen neue Kinder an, und schließen diesen Kreis erneut. Jedes Kind sollte Familienleben kennen lernen dürfen - mit allen Höhen und Tiefen. Authentisch bleiben wollen sie, sich nicht verbiegen müssen - mit Haut und Haaren - Familienvater sein. Sie betrachten mit Stolz die Entwicklung der Kinder in unserem Familienverband und sehen sie auch als Bereicherung.

Und wieso dieser Lobestext?
Weil wir das nicht als selbstverständlich sehen, dass unsere Partner sich so beteiligen und einbringen.
Ohne den Einsatz dieser Ehrenamtlichen, die ja in erster Linie unsere Ehepartner sind, wäre vieles in unserer Arbeit nicht denkbar und umsetzbar. Gerade deshalb ist es für uns Pädagoginnen der Erziehungsstellen ein Anliegen, ein großes Lob an unsere Ehemänner auszusprechen.
Eine Hommage auf die Ehrenamtlichen unserer Einrichtung, die oftmals im Stillen und ungesehen tätig sind, sehen wir als unser persönliches Anliegen – erwähnenswert und durchaus zeitgemäß. Soziales und christliches Engagement wird hoffentlich auch in Zukunft noch für viele Menschen eine Lebenseinstellung sein – ein Grund dafür, sich durch ehrenamtliche Tätigkeiten positiv in die Gesellschaft einzubringen.     

 

Anni Foit,  Dorit Machill,  Susanne Strauch und Heidrun Wönkhaus im Juni 2010